„Wenn Du erkennst, dass es dir an nichts fehlt, gehört dir die ganze Welt.“ Laotse
Venus scheint sich im aktuellen Venusjahr 2025 wenig sinnlich und mitfühlend auszudrücken. Insbesondere große Staaten agieren im Sinne des ausklingenden „Erdzeitalters“ besitzergreifend oder versuchen, die aktuell schnellen Veränderungen und Entwicklungen zu ihrem eigenen Vorteil festzuschreiben. Könnte in diesem Sinne auch eine Chance darin bestehen, im Kleinen wie im Großen mitfühlender zu werden und auch die Gemeinschaft zu schätzen und zu stärken?
Die Sommersonnenwende vom 21.06.25 liegt bereits Wochen hinter uns und wir steuern mit einer bei uns teilweise sichtbaren Mondfinsternis am 07.09. (Vollmond) sowie einer im fernen Pazifik sichtbaren Sonnenfinsternis am 21.09. (Neumond) auf die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche zu, die einen Tag später, also am 22.09. um 20.20 Uhr, stattfindet.
Pluto, Neptun, Uranus, Chiron und Saturn sind zu dieser Zeit weiterhin rückläufig, wir durchkreuzen einen eher verhaltenen Herbst. Uranus, der für Revolution und Veränderung steht, befindet sich gerade mitten in seiner Ouvertüre im kommunikativen Luftzeichen Zwilling und sondiert seine ersten Optionen: Vom 24.08. bis 06.09. steht Uranus im Quadrat zur Sonne im Halbquadrat zu Jupiter. Das könnte zu Störungen oder Verwirrungen wirtschaftlich, politisch oder privat führen. Zur Sonnenfinsternis am 21.09. stehen Sonne und Mond exakt in Opposition zu den weiteren Taktgebern Saturn und Neptun. Da Pluto und Uranus in dieser Zeit jedoch im Trigon zueinanderstehen, könnten möglicherweise auch Konfliktherde befriedet werden. Wie nachhaltig das sein kann, wird sich mutmaßlich erst 2026 zeigen. Uranus wird sich vom 08.11.25 bis 26.04.26 nochmals im Stier aufhalten, bevor 2026 mit beiden Langsamläufern in Luftzeichen – Uranus im Zwilling und Pluto im Wassermann – eine neue Ära heraufzieht. Als Uranus vor 84 Jahren das letzte Mal ins Zeichen Zwillinge zog, befanden wir uns im Schicksalsjahr 1941 mitten im zweiten Weltkrieg. Als sich Pluto vor 248 Jahren das letzte Mal ins Zeichen Wassermann bewegte, wurden die U.S.A. unabhängig und die industrielle Revolution begann. Aktuell scheint es ähnliche herausfordernde Veränderungen in Richtung Neuordnung der Welt, KI und Informationshoheit zu geben und die alte Weltordnung wankt in vielen Bereichen. Der Beginn einer neuen Struktur dürfte sich aber erst 2026 entfalten und könnte dynamischer Natur sein, luftig eben😉
Neptun befindet sich seit 30.03.25 im Widder (bis 2039; aktuell rückläufig bis 10.12.25 und letztmals im Zeichen Fische vom 23.10.25 bis 27.01.26). Neptun zog das letzte Mal vor 164 Jahren von 1861 bis 1875 in den Widder mit dem Beginn des Bürgerkrieges in den U.S.A., der Kolonialisierung vieler Länder sowie marxistisch-sozialistischen Ideen im Arbeiter versklavenden Industriezeitalter. Saturn, um Ordnung und Strukturen bemüht, folgte am 25.05.25 ins Widder-Zeichen Auch er ist rückläufig seit 13.07.25 und ebenso nochmal im Zeichen Fische 01.09.25 bis 14.02.26. Bis zum Frühjahr 2026 kann das Hin und Her von Neptun und Saturn Irrungen und Wirrungen bedeuten. Im Juni-Juli 2025 bildeten beide bereits fast eine Konjunktion, die aber erst am 20.02.26 auf 0,45 Grad Widder exakt wird. Zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche befinden sich beide im unwägbaren Haus 12. Vor diesem Hintergrund werden wohl die Grundpfeiler einer neuen Weltordnung erst 2026 entschleiert. Persönlich herausgefordert von diesen Stellungen könnten zudem vor allem Menschen und Länder sein, die auf 0-5 Grad kardinal Planeten stehen haben, so auch zum Beispiel Deutschland, die Schweiz, Israel, Palästina, Pakistan, Indien, China und die U.S.A., insbesondere wenn Saturn oder Neptun ausgelöst sind (asiatisch-kommunistische Länder). Auch die Jahrgänge 1952/53 und 1989 können betroffen sein.
Jupiter befindet sich vom 09.06.25 bis 30.06.26 im Krebs und möchte seine individuelle Wahrheit von Heimat leben. Er steht zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche 2025 im 4. Haus (Haus der Familie). Hier sind hier aufgefordert, unseren Horizont zu weiten und neue Visionen in unser Repertoire aufzunehmen, was in Zeiten schneller Veränderung und ggf. auch Entwurzelung wirklich Heimat für uns bedeuten könnte. Flexibilität könnte sich auszahlen. Je mehr wir uns selbstbewusst und sicher fühlen, desto weniger machen wir uns abhängig von vermeintlich sicherem Besitz im Außen. „Es ist immer alles da, um im Flow zu sein“, könnte eine geeignete Affirmation sein.
Chiron, noch bis 20.06.26 im Widder-Zeichen, bildete am 19.07.25 auf 27°6´ ein Quadrat zur Sonne, so dass Heilungsthemen der eigenen Identität in diesem Sommer ein Thema waren. Zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche steht Chiron im geistigen 12. Haus (den Fischen zugeordnet) herausfordernd in der Zeit 10.-24.09.25 in Opposition zum Krieger Mars an der Grenze Waage-Skorpion. 26.09.-20.01.25 bildet Chiron (25°49´bis 22°45´) ein Quadrat zu Jupiter im Zeichen Krebs über den Winter, bevor ab Frühjahr 2026 eine neue Richtung eingeschlagen werden könnte mit Uranus auf 0° Zwillinge ab dem 26.04.26 und mit Pluto auf 5°26´ im Wassermann zu dieser Zeit. 09.06.-28.07.26 wird Chiron wiederum im Quadrat zu Jupiter (erst im Krebs, dann im Löwen) stehen und im beginnenden Luftzeitalter für Feinabstimmungen und Korrekturen sorgen. Das ist das Schöne im Leben: wir sind immer gefordert, uns weiterzuentwickeln😊