Saturn-Neptun-Konjunktionen finden alle 36 Jahre statt. Hier können wir immer markante Ereignisse verorten, die ich im Dezember in der Jahresvorschau 2026 bereits aufgelistet hatte. Im Nachblick ist interessant, dass die U.S.A. jeweils am 03.01.1989 bzw. am 03.01.2026 unter dem Vorwand, mit Drogen zu handeln, südamerikanische Präsidenten entführten (Noriega aus Panama, Maduro aus Venezuela). Die U.S.A. haben nun Zugriff auf venezolanisches Öl und damit auch die Macht über andere südamerikanische Länder wie Kuba. 1989 endete schließlich der kalte Krieg, in Europa fiel der eiserne Vorhang und wurde zur Basis für Deutschlands Wiedervereinigung. 1952/53 war der Iran im Spiel: Der demokratisch gewählte Ministerpräsident Mosadegh wurde von den U.S.A. gestürzt, um den Schah einzusetzen. Indizien sprechen dafür, dass sich nach Gewaltexzessen gegen das eigene Volk das ausgezehrte Mullah-Regime nicht mehr lange halten kann. 1917 kam es in Russland zu Revolutionen, in der sich am Ende die Bolschewiken mit Lenin als Führer durchsetzen. Das ist wiederum ein Hinweis, dass es im Kriegszustand mit der Ukraine im Laufe des Jahres zu Veränderungen kommen könnte, denn auch in Russland ist die Bevölkerung zunehmend desillusioniert. Wie Revolutionen jedoch im Zeitalter kompletter Überwachung funktionieren, ist bisher nicht ausgemacht. Die Konjunktion 1881 wiederum fällt in die Zeit der Arbeiteraufstände des heraufziehenden industriellen Zeitalters; 1845 versuchte sich Europa in einer demokratischen Neuordnung, was zu diesem Zeitpunkt nicht glückte, dann aber zum Ende des Ersten Weltkrieges 1917 gelang, als sich die ganze Welt veränderte… Saturn-Neptun-Konjunktionen stehen in diesem Sinne für große Veränderungen und wie im Dezember geschrieben, fand die letzte Saturn-Neptun-Konjunktion im Widder am 27.03.1703 statt als Grundlage des Machtzugewinns von England, Preußen und Russland.
Zwischen 26.02. und 20.03.26 ist Merkur rückläufig, so dass wir voraussichtlich erst zum Frühlingsbeginn eine Intensivierung direkter Kommunikation in der Weltpolitik erleben werden, auch wenn aktuell alle anderen Planeten vorläufig sind (Jupiter ab 11.03.). Vorher verlaufen Verhandlungen womöglich eher im Stillen oder hinter den Kulissen. Ebenso in unserem persönlichen Umgang mit Menschen eignet sich diese Zeit eher zur Reflexion von Vergangenem. Mit direkter und klarer Kommunikation wird es zum Frühlingsbeginn intensiviert vorangehen. Fühlingsbeginn ist am Freitag, 20. März 2026 um 15:46 Uhr. Dieser ist gleichzeitig eine Saturn-Neptun-Sonne-Konjunktion, so dass die oben beschriebenen Themen durch das gesamte Frühjahr 2026 gesetzt sind und auch uns persönlich neue Herausforderungen und Veränderungen zugemutet werden. Gute Kommunikation ist ein wichtiger Schlüssel, jedoch mit Merkur in Konjunktion zum Aufsteigenden Mondknoten in den Fischen in Haus 7 können auch Missverständnisse entstehen. Alles strebt in Richtung Neubeginn, wohin genau, ist unklar, denn Zentrierung und Erdung fehlen zum Frühlingsbeginn. Mit Chiron in Widder in Haus 9 – fast in Konjunktion zu Mond und Venus – fehlen auch Lösungen, so dass stellenweise chaotische Zustände entstehen könnten. Mit Saturn Konjunktion Mars Konjunktion Merkur, fast exakt am 19.04.26, wird auch im April viel Energie im Getriebe sein. Uranus final in den Zwillingen ab 26.04.26 wird schließlich viele Prozesse schrittweise in Richtung einer neuen Zeit bewegen. Was entsteht, wird anders sein als das, was wir vorher erlebt haben. Viel Ungewissheit bleibt, Angst oder Wut helfen aber nicht. Wir sind eingeladen, mit Vertrauen in uns selbst und in die Welt voranzugehen…
An uns persönlich wird diese aufreibende Zeit nicht spurlos vorüber gehen und viele Menschen werden viele Lernaufgaben zu meistern haben. Das provoziert Angstreflexe in uns, auch Wut, Feindbilder, Hass und Hetze. Wir dürfen lernen, gut mit uns selbst und unseren Lieben umzugehen. Schmerzen und Urängste gilt es zu überwinden. Zunehmend wichtig wird sein, uns unabhängig aufzustellen und selbst stark zu sein, in unseren Familien und Berufen, wie auch im Großen als selbstbewusste Europäer. Freundlichkeit, positiver Umgang und Respekt sind die Grundlagen für ein positives Miteinander. Packen wir an und besinnen uns immer wieder auf unsere Stärken. Sollten wir diese nicht spüren, ist es umso wichtiger, am eigenen Urvertrauen zu arbeiten und alles dafür zu tun, dass wir uns positiv weiterentwickeln können