Uranus befindet sich aktuell in der Endphase Stier und zieht final am 26.04.26 um 2:52 Uhr ins Zeichen Zwillinge ein. Er bleibt dort bis Mai 2033. Die Renaissance der Kommunikation steht uns bevor. KI und Quantencomputer werden die Welt verändern. Information, Bildung, Handel, Verkehr, soziale Medien, die ganze Kultur an sich: alles wird auf den Prüfstand kommen. Vieles wird sich in den digitalen Raum verlagern. Materie und Besitz könnten hingegen weniger wichtig sein und sind vielleicht nur noch Mittel zum Zweck. Funktionsunfähige alte Systeme und Fehler im Neuaufbau können aber zu Störungen in Lieferketten führen, die nicht selten auch zu Hungersnöten führen könnten. Die Welt muss neu sprechen lernen! Können wir Einheit wiederentdecken – oder nur die Spaltung vertiefen? Kriege werden zur Neuordnung führen. Die U.S.A. waren übrigens bei Uranus im Wassermann immer in größere Kriege verwickelt, dies wird sich aber vermutlich nicht als Vorteil für die U.S.A. herausstellen – im ganzen Gegenteil. Wir können jetzt lernen, Allianzen zu vertiefen – oder sie zerstören. Letzteres wird nicht weiterhelfen.
Nur, wenn wir uns dem Paradigmenwechsel stellen, können wir uns durch innovatives und kreatives Denken in eine gute Richtung bewegen. Was bisher zu Zeiten von Uranus in den Zwillingen geschah, hatte ich bereits ausgeführt, hier sei kurz daran erinnert:
- Die Macht der Kirche wanderte mit Inspiration von Menschen wie Kepler und Galileo an den Staat; das Teleskop wurde 1609 erfunden (1600-14).
- England transformierte sich mit Inspiration von z. B. Newton zur wirtschaftlichen und militärischen Großmacht (1690-98); die technische Entwicklung setzte ein.
- Die U.S.A. erreichte wirtschaftliche Stärke und Unabhängigkeit von England; die Dampfmaschine wurde 1781 erfunden (1774-82).
- Die U.S.A. und Europa wurden 1858 per Telegrafenkabel verbunden. Im Bürgerkrieg entschieden sich die U.S.A. gegen das Sklaventum und für die Freiheit. Europa sortierte sich ebenfalls neu (Bismarck erschuf den Nationalstaat), das Rote Kreuz entstand und die Genfer Konvention wurde unterschrieben (1858-66).
- Die Welt zerlegte sich während des zweiten Weltkrieges und formte sich neu. Die Nukleartechnologie entstand, der Computer wurden erfunden (1941-49).
- Die U.S.A. könnten sich als Weltmacht diskreditieren; aufstrebende Länder wie China, Indien oder afrikanische Staaten könnten dieses Vakuum füllen; die KI fordert eine Neuaufstellung der Welt auf vielen Ebenen (2026-33).
Chiron, der „verwundete Heiler“, befindet sich aktuell in der Endphase des Widder-Zeichens. Mit dem Kopf durch die Wand werden wir jedoch nichts erreichen oder uns lediglich neue Wunden zufügen. Verzeihen und Versöhnen wären im Sinne von Heilung aktuell wichtige Eigenschaften. Am 19./20.06., also kurz vor der Sommersonnenwende am 21.06. um 2:52 Uhr (siehe Radix unten) wird Chiron nach 50 Jahren zunächst für drei Monate in den Stier wandern mit finalen Eintritt ins Stier-Zeichen ab 14.04.27. In der Vergangenheit waren damit oft finanzielle Niedergänge verbunden wie die große Depression 1929-33 bzw. die lange Depression oder große Deflation 1873-79. Hohe Schuldenstände, finanzielle und wirtschaftliche Krisen bilden hierfür eine aggressive Kulisse. Wir wünschen uns aktuell vielleicht Sicherheit und Wohlstand, können diesen Ideen aber kein Vertrauen zukommen lassen. Im Außen können wir das nicht erreichen, wir müssen Vertrauen im Inneren spüren. Hierbei hilft auch integrative Köperarbeit wie die Professionelle Kinesiologie oder die Reflexintegration, die ich erschaffen habe und neurologische Arbeit inkludiert.
Wir dürfen lernen, Projektionen auf Mangelzustände, Kontrollverhalten oder mangelndes Selbstbewusstsein abzulegen, um uns ganz auf die Akzeptanz der Umstände einzuschwingen. Auf diese Weise können wir kreativ neue Schritte gehen.
Jupiter befindet sich bis 30.06.26 noch im Krebs-Zeichen. Familie, Heimat, Religion und Glauben bleiben demnach wichtige Themen. Unerlöst mögen diese Themen zu Nationalismus oder gar Rassismus führen. Hier ist es wichtig, „Gut und Böse“ bzw. „richtig und falsch“ zu endheddern – was keine leichte Aufgabe in einer Zeit der sogenannten „Fake-News“ und der KI ist – sowie Glaubenssätze und Erwartungen nicht zu hochzuschrauben, um entspannt zu bleiben. Das mag nicht immer gelingen, aber jeder Schritt in eine gute Richtung lässt uns besser werden. Am 06.04. bildete Jupiter ein abnehmendes Quadrat zur Sonne, am 26.04. zu Merkur, am 05.05. zu Mars und am 09.06 zu Venus. Es könnte eine Neigung zu anmaßendem oder ausgrenzendem Verhalten bestehen. Hoffen wir, dass diese Grundstimmung familiär oder auch weltpolitisch nicht zu zu viel Zerstörung führt. Vertrauen hingegen wäre die richtige Marschrichtung und überhaupt die Grundlage allen entspannten Seins. Ab 30.06. bewegt sich Jupiter ins Widder-Zeichen. Es könnte ein heißer Sommer werden, wenn die Mächtigen Entscheidungen materiell oder militärisch erzwingen wollen. Auf der anderen Seite können wir uns darauf vorbereiten, durchzustarten mit neuen Visionen und Zielen im Sommer 2026. Allen eine wunderbare Frühlingszeit 