Das Wendejahr 2020 und der Aufbruch in eine neue Ebene

Publiziert am 29. April 2020

Jetzt ist die Krise mit ihren vielen Herausforderungen da… und man kann es nicht anders sagen: wir hatten sie angekündigt, zuletzt zu Weihnachten 2019 und nochmals am 11. Februar in unserer astrologischen Jahresvoraussage für 2020. Wir hatten uns allerdings gefragt, was genau dieser Reset-Knopf des Jahres 2020 zur epochalen Dreifachkonjunktion von Pluto, Saturn und Jupiter im Steinbock am 12. Januar 2020 sein wird; da war bereits zur Wintersonnenwende 2019 – wie von Geisterhand getrieben – das neuartige Covid-19-Virus im chinesischen Wuhan auf dem Vormarsch und hat sich prompt zu einer globalen Pandemie und Krise entwickelt. Die „Corona“, der Sonnenkranz, hat die Welt von China ausgehend aus den Angeln gehoben und zwingt uns ein Einhalten und eine Neubewertung auf… Corona-Viren gibt es zwar schon so lange, wie es Fledermäuse und Menschen gibt. Die meisten dieser Viren sind wohl gefahrlos für Menschen bzw. lösten andere Corona-Typen bisher nur leichte Erkältungen aus… Aber wie ist es wirklich? Warum kann uns Menschen ein solches Virus befallen und Entzündungssymptome in uns auslösen?

Vielleicht ist es ja anders, als wir zunächst denken. Ist im Grunde nicht immer erst die Ursache da, bevor Symptome auftreten? Geht also einer physischen Schwäche, dem Stress oder einer emotional belasteten Situation nicht wiederum Erstarrung und „Erkaltung“ voraus? Wir wissen heute, dass wir dann zumindest besonders anfällig für Erkältungen, Grippe und andere Erkrankungen sind. Mit Covid-19 wird das voraussichtlich auch nicht anders sein. Interessant ist nur, dass wir oft nach einer Infektion durch Viren und Bakterien gesünder, energetischer und ausgeglichener sind – wenn wir die Erkrankung überlebt haben, es gibt also auch ein paar positive Aspekte, wie z.B. die der langfristigen Widerstandsfähigkeit des Immunsystems hinsichtlich chronischer Erkrankungen wie Allergien, Asthma oder möglicherweise auch der Prävention von Krebserkrankungen.

Erkaltung“, im Wortsinn gesprochen, kommt vor, wenn der Mensch physisch kalt wird, z. B. im Frühling oder Herbst oder an einem kühlen Sommertag, oder auch auf der emotional-seelischen erkaltet oder gar auf der mentalen sein Leben oder seine Tätigkeit vorübergehend als sinnlos empfindet. Wir empfinden dann eine gewisse Form von Starre und Stase, eine Sackgasse, aus der wir herausfinden müssen. Die Forschung weiß, dass unser Immunsystem dann niedergeschlagen und „down“ ist, wir sind müde, gestresst, überarbeitet, apathisch, denken dann oft negativ oder handeln aus der Angst heraus – ganz im Gegensatz zum freudigen und begeisterten Handeln, wenn wir im Vertrauen sind sowie entspannt und doch gleichzeitig konzentriert und fokussiert sein dürfen… Wir wissen, dass Viren auf Differenzen und Missstände in uns reagieren und dann erst in uns parasitieren bzw. ihre destruktive Gewalt in uns entfalten können. Sie rütteln und schütteln uns durch, wir reagieren mit Fieber und Entzündung, die alle unsere Ebenen körperlich, seelisch und geistig durchwebt. Was folgt, ist oft besser und gesünder, entspannter, fokussierter, klarer, aktiver und schöner – wenn wir denn den Angriff überlebt haben. In aller Regel überleben wir auch, wenn nicht – so die aktuellen Forschungen – Vorerkrankungen vorhanden sind, die uns ein Weiterleben innerhalb von Tagen, Wochen oder Monaten am Ende nicht mehr möglich gemacht hätten. Das Durchschnittsalter der Todesfälle bei Covid-19 liegt aktuell bei 81 Jahren.

Nach aktuellen Forschungen, die beispielsweise der Bonner Virologe Hendrik Streeck Mitte April 2020 benennt, sind Corona-Viren als Genpool schon lange in Menschen und Tieren vorhanden und es gab bereits alten Zeiten Infektionswellen mit manchmal auch vermutlich aggressiveren Varianten der Corona-Viren. Die Immunsysteme der Menschen müssen sich in diesem Sinne wieder und wieder an solche neuen Herausforderungen anpassen und das braucht Zeit. Die neue Variante Covid-19 wird uns also noch länger beschäftigen, bis eine gewisse Form der Durchimmunisierung erreicht wird – und das wird nach Hendrik Streeck zu sprechen dauern... So ist es demnach unrealistisch, davon auszugehen, dass wir diese „Büchse der Pandora“, die sich jetzt pünktlich zum Zeitenwandel geöffnet hat, wieder wegschließen können. Was einmal in der Welt ist, wird auf ewig bleiben als Spiegel der neuen Zeit. Es ist wie im „richtigen“ Leben, was wir zum Beispiel dem Internet anvertrauen – das wird in gewisser Form auf „ewig“ bleiben, sich so schrittweise transformieren und in die gesamte Menschheitsgeschichte einschreiben. Wir Menschen können vielleicht die Geschwindigkeit dieser Anpassung ein bisschen bestimmen – indem wir Infektionsschutz praktizieren und so unsere Gesundheitssysteme nicht überlasten. Ein zeitweiser Lockdown mag berechtigt sein – doch können wir uns vor der Realität nicht verschließen… Und eine Impfung – die auch keine letztendliche Sicherheit geben kann – steht in den Sternen…

Wie mittlerweile bekannt ist, ist Sars-CoV-2 ist eine neue Form des Coronavirus – einem Virus-Typ, der grippeähnliche Infekte auslöst. In den allermeisten Fällen in Deutschland verläuft eine Ansteckung mit dem Coronavirus symptomfrei bis milde: er könnte leichtes Fieber, Halsweh und Abgeschlagenheit auslösen. Danach klingt die Krankheit meist wieder ab. Wirklich gefährlich kann das Virus vor allem dann werden, wer zu einer Risikogruppe gehört: ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen (wie Krebs oder Lungenkrankheiten) sollten im Falle eines Infektionsverdachts ihren Arzt kontaktieren. Der Chefvirologe der Berliner Charitie´, Christian Drosten, wies Mitte April 2020 auf neue Studien aus China hin: "Es könnte sein, dass gewisse Personen, die einen Erkältungsvirus vor ein bis zwei Jahren hatten, auf eine bisher unbemerkte Art und Weise geschützt sind." Das ist ein weiteres Indiz dafür, uns nicht vor dem Leben oder unserer bakteriellen und viralen Mitwelt zu verschließen auf die wir zudem angewiesen sind – sondern mit dem Fluss der Dinge und des Lebens zu gehen. Wir können uns nicht wegschließen, sind aber in dieser herausfordernden Zeit eingeladen, neue und sinnvolle Lösungen zu etablieren!

So wie (nach dem chaldäischen Kalender) das Mondenjahr 2020 am 12. Januar mit der epochalen Dreifachkonjunktion von Pluto, Saturn und Jupiter im Steinbockzeichen auf 22,46 Grad begann (die Letzte war vor 502 Jahren) ging ein alter Zyklus von Pluto und Saturn zu Ende und ein neuer, zunächst 33 Jahre dauernder (bis 2053/54) beginnt. Was wird sich wandeln? Wie wird dieser Neubeginn aussehen? Wir wissen es noch nicht genau. Am 11.02.20 haben wir geschrieben: „bestimmt ist aber jetzt eine gute Zeit, in uns anzukommen, mehr und mehr eine eigene innere Heimat zu entdecken und das eigene Urvertrauen zu begründen… Das „emotionale“ Mondenjahr legt sicherlich eine Betonung darauf, anzukommen und zu vertrauen“… Und was ist jetzt in den letzten Wochen passiert? Wie schön, dass uns zunächst die Corona-Krise nahelegt, die Wichtigkeit von Familie und Heimat neu zu entdecken, mit all dem, was es braucht. Viele Menschen sind in dieser herausfordernden Zeit mal wieder in sich selbst angekommen und kamen nicht mehr in die Versuchung, sich dem alltäglichen Stress des Pendelns oder Unterwegsseins hinzugeben: heimische Quarantäne, Homeoffice und Kinderbetreuung sind auch noch immer angesagt… Dennoch werden die wirtschaftlichen Folgen nicht auf sich warten lassen…

Wir haben am 11.02.20 geschrieben: „Pluto steht für den natürlichen und ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Unerlöst für Krisen, Tod, Macht, Fanatismus, Überwachung, Gewalt, Zerstörung oder Ohnmacht (Kriege, Unterdrückung, diktatorische oder populistische Staaten), erlöst für Herzensoffenheit, Verständnis und Herzensmut (Vision einer neuen gerechten Welt, Respekt vor allen Menschen und Lebewesen oder unserer Umwelt). Im Erdzeichen Steinbock möchten diese Ideen manifestiert oder festgeschrieben werden. Wir haben die Wahl! Positive Ideen für uns selbst und unsere Mitmenschen wären eine gute Grundlage für Herzensmut, Mitmenschlichkeit und Respekt vor uns selbst und allen anderen Lebewesen mit dem Auftrag, ebensolche Prozesse und Gesetze zu initiieren“... Und was ist jetzt in den letzten Wochen passiert? Kriege und Kriegstreiberei sind immer mehr out zu Corona-Zeiten und eine neue Form der Mitmenschlichkeit und der gegenseitigen Unterstützung und des Respektes findet sich mehr und mehr: Junge helfen Alten, wir halten respektvoll Abstand und versuchen, die Gesellschaft zukunftsfähig zu machen… Natürlich gibt es auch die andere Seite: China nutzt die Herausforderung für noch mehr Überwachung seiner Bürger oder Iran versucht, trotz oder gerade wegen Corona so schnell wie möglich eine Atombombe zu bauen. Zudem steht in den Sternen, was in den ärmeren Regionen der Welt von Afrika, Amerika und Asien passieren wird. Selbst für Europa ist die Zukunft unklarer, wie je zuvor…

Wir haben am 11.02.20 geschrieben: „Saturn in seinem Heimatzeichen Steinbock steht für Disziplin, Klarheit, Ordnung, Strukturen, Konzentration, Abgrenzung und auch Erkenntnis sowie Überblick ganzheitlicher Zusammenhänge. In negativer Auslösung kann die Konjunktion mit Pluto diktatorische und gewaltsame Kontrollsituationen festschreiben. Positiv erlebt gibt uns Saturn zusätzliche Energie an die Hand, für Klarheit, Sicherheit, Ausdauer, Zuverlässigkeit und Verantwortung für uns selbst und die Welt einzustehen, denn wir müssen einiges ändern, wenn wir langfristig in Harmonie mit uns selbst und in der Welt leben möchten“... Und was ist jetzt in den letzten Wochen passiert? Saturn wanderte jetzt am 21.03. weiter in den Wassermann. Wenn autoritäre Staatsführungen während der Saturn-in-Steinbock-Zeit ihre Macht nicht vollkommen festgezurrt haben, haben sie es jetzt schwieriger, im Sattel zu bleiben (z.B. Bolzonaro in Brasilien, Trump in Amerika). Auch die Grenzschließungen, das Wegschließen und Abriegeln der Saturn-in-Steinbock-Zeit sind jetzt im April einem neuen Geist gewichen hin zur Entwicklung neuer Strukturen und Möglichkeiten, die sich in neuartiger Kommunikation und einem neuen und unkonventionellen Miteinander versuchen (Conference-Tools, Homeoffice-Modelle, neue Respekt- und Abstandsregeln etc.). Dennoch wird die Saturn-in-Steinbock-Zeit noch einmal mit rückläufigem Saturn zurückkommen vom 02.07. bis zum 17.12. in diesem Jahr. Das lässt nicht immer nur Positives ahnen, weil die Menschen leider nicht immer gleich aus ihren Fehlern lernen. Erst in 2022-23 dürfte sich die momentane Krisensituation schrittweise lösen und bessern…

Am 11.02.20 haben wir geschrieben: „Saturn im Steinbock in Konjunktion zu Pluto ist eine Einladung, unser Herz zu öffnen – und so können wunderbare Transformationsprozesse in die Welt kommen Es fragt sich nur, in wie weit diese Ideen sich manifestieren können und Gehör finden– denn der Populismus und absolutistische Tendenzen sind in diesen Tagen noch immer mächtig und kräftig. Dann könnte die alte Volksweisheit zutreffen – „wer nicht hören will, der muss fühlen“. Den Gesetzen der Heilung und der Liebe kann niemand aus dem Weg gehen, weder Aktienmärkte noch Volkswirtschaften noch wir selbst als individuelle Menschen…“... Und was ist jetzt in den letzten Wochen passiert? Ein gewaltiger Einbruch am Aktienmarkt hat stattgefunden und die Corona-Pandemie hat uns mit vielen Folgeerscheinungen im Griff. Jupiter in Konjunktion zu Saturn und Pluto im Steinbock steht diesem Bunde Pate: Jupiter steht im Negativen für Übertreibung und Maßlosigkeit. Jupiter wird am 15.05. (bis insgesamt12.09.) wieder rückläufig, die Corona-Pandemie und die Wirtschaftskrisen werden uns sicher weiter beschäftigen; erst am 19.12. wird er sich in das Zeichen Wassermann weiterbewegen und neue Ideen oder Lösungen werden zunehmend greifen. Dennoch gibt uns Jupiter auch die Kraft, positive Sichtweisen und weisheitsvolle Strukturen, Glück, Segen, Weisheit und Fülle in uns und um uns herum zu lancieren, sobald wir ein offenes Herz zeigen. Jupiter ist die kosmische Einladung, sich der Welt zu öffnen, großzügig und wohlwollen zu sein… wäre das nicht eine schöne Alternative?

Während Steinbock Althergebrachtes festklopft, steht der luftige Wassermann für den Aufbruch in eine neue Zeit, für neue Ideen, soziale und gemeinschaftliche Ansätze. Die Menschen wollen diese Veränderungen tief im Herzen. Dennoch wird dieser Umbruch mit Pluto im Steinbock nicht glatt verlaufen und tiefe Gräben aufreißen. Diese Anfänge bekommen wir gerade zu spüren. Wir sollten lernen, das Positive der Krise (Vertrauen, Respekt, sich gegenseitig beistehen etc.) mitzunehmen in die Neuorganisation unserer Gesellschaft, kraftvoll und Positiv aufgestellt für einen neue Zeit. Fangen wir bei uns selbst an!

Eine Inspiration für das Jahr 2020 – oder Aufbruch in die nächste Ebene

Das Mondenjahr 2020 (nach dem chaldäischen Kalender) begann am 12. Januar mit einem Paukenschlag: es fand die epochale Dreifachkonjunktion von Pluto, Saturn und Jupiter im Steinbockzeichen auf 22,46 Grad statt (die Letzte war vor 502 Jahren)… Zudem ging ein alter Zyklus von Pluto und Saturn zu Ende und ein neuer, zunächst 33 Jahre dauernder (bis 2053/54) begann. Was wird sich wandeln? Wie wird dieser Neubeginn aussehen? Was verbirgt sich hinter diesem mächtigen Reset-Knopf? Wir wissen es noch nicht genau. Bestimmt ist jetzt aber eine gute Zeit, in uns anzukommen, mehr und mehr eine eigene innere Heimat zu entdecken und das eigene Urvertrauen zu begründen… Das „emotionale“ Mondenjahr legt sicherlich eine Betonung darauf, anzukommen und zu vertrauen.

Pluto steht den natürlichen und ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Unerlöst steht Pluto für Krisen, Tod, Macht, Fanatismus, Überwachung, Gewalt, Zerstörung oder Ohnmacht (Kriege, Unterdrückung, diktatorische oder populistische Staaten), erlöst für Herzensoffenheit, Verständnis und Herzensmut (Vision einer neuen gerechten Welt, Respekt vor allen Menschen und Lebewesen oder unserer Umwelt). Im Erdzeichen Steinbock möchten diese Ideen manifestiert oder festgeschrieben werden. Wir haben die Wahl! Positive Ideen für uns selbst und unsere Mitmenschen wären eine gute Grundlage für Herzensmut, Mitmenschlichkeit und Respekt vor uns selbst und allen anderen Lebewesen mit dem Auftrag, ebensolche Prozesse und Gesetze zu initiieren...

Saturn in seinem Heimatzeichen Steinbock steht für Disziplin, Klarheit, Ordnung, Strukturen, Konzentration, Abgrenzung und auch Erkenntnis sowie Überblick ganzheitlicher Zusammenhänge. In negativer Auslösung kann die Konjunktion mit Pluto diktatorische und gewaltsame Kontrollsituationen festschreiben. Positiv erlebt gibt uns Saturn zusätzliche Energie an die Hand, für Klarheit, Sicherheit, Ausdauer, Zuverlässigkeit und Verantwortung für uns selbst und die Welt einzustehen, denn wir müssen einiges ändern, wenn wir langfristig in Harmonie mit uns selbst und in der Welt leben möchten.

Saturn im Steinbock in Konjunktion zu Pluto ist eine Einladung, unser Herz zu öffnen – und so können wunderbare Transformationsprozesse in die Welt kommen. Es fragt sich nur, in wie weit diese Ideen sich manifestieren können und Gehör finden – denn der Populismus und absolutistische Tendenzen sind in diesen Tagen noch immer mächtig und kräftig. Dann könnte die alte Volksweisheit zutreffen – „wer nicht hören will, der muss fühlen“. Den Gesetzen der Heilung und der Liebe kann niemand aus dem Weg gehen, weder Aktienmärkte, noch Volkswirtschaften, noch wir selbst als individuelle Menschen… Der dritte im Bunde in Konjunktion mit Pluto und Saturn, Jupiter steht im Negativen für Übertreibung und Maßlosigkeit, aber in positiver Sichtweise im irdischen Steinbockzeichen hilft er uns, weisheitsvolle Strukturen, Kraft, Glück, Segen, Weisheit und Fülle in uns und um uns herum zu lancieren, sobald wir ein offenes Herz zeigen. Jupiter ist die kosmische Einladung, sich der Welt zu öffnen.

Die Menschen wollen Veränderungen und erhöhen Ihre Forderungen mit Pluto im Steinbock an die Entscheidungstragenden, Wirtschaft und Umweltpolitik umzustrukturieren (umweltbezogene, soziale und politische Reformatoren). Die Verantwortlichen wollen das aber nicht immer und versuchen ihrerseits, ihre Forderungen und Besitzverhältnisse zu konservieren oder gar ihre Machtstrukturen auszubauen (totalitäre, diktatorische, autokratische oder populistische Systeme und Staaten). Möglicherweise kommt dieser Gegensatz nicht ohne Heilungskrisen aus…

Pünktlich zur Wintersonnenwende 2020 werden wir sicherlich mehr wissen, wenn ab 17. Dezember 2020 die beiden Chronokratoren („Zeitherrscher“) Jupiter und Saturn gemeinsam aus dem Steinbock in den Wassermann laufen und am 21. Dezember 2020 auf 0,29 Grad eine Konjunktion bilden. Seit 1802 fanden diese Konjunktionen in Erdzeichen statt – und jetzt zum ersten Mal seit 800 Jahren wieder in einem Luft-Zeichen. Während Steinbock Althergebrachtes festklopft, steht Wassermann für den Aufbruch in eine neue Zeit, für neue Ideen, soziale und gemeinschaftliche Ansätze. Definitiv müssen wir umdenken lernen und uns verändern in Richtung Offenheit und in Richtung eines positiven Miteinanders, wenn wir diesen Zeitenwechsel richtig einläuten wollen… Die alten Lagerkämpfe sind vorbei… So wird es Zeit, auch uns selbst zu transformieren und zu verändern, wollen wir und authentisch aufstellen und zeigen… Die nächste 200-jährige Ära wird sich in den Luft-Zeichen abspielen…. Die Phase des Übergangs hat bereits mit der Wintersonnenwende 2019 begonnen! Du kannst dieses spannende Jahr biographisch auch wunderbar mit unserer Astro-Coaching-Ausbildung begleiten und verstehen! Herzlich Willkommen bei uns!

Datum: 19.4.20

Die Spätwinterphase mit Sonne in Fische 2020

Die Spätwinterphase mit Sonne in Fische beginnt dieses Jahr bereits am 19. Februar um 5.58 Uhr. Die Hauptzeit des Faschings, der im Allgemeinen in der Sonne-in-Wassermann-Zeit stattfindet, ist dieses Jahr spät und fällt in die erste Phase der Sonne-in-Fische-Zeit vom 20.-26. Februar. Vielleicht ist dies eine Einladung, unkonventionell und auf eine lustige Art neue visionäre Ideen zu generieren!

Eintritt von Sonne in Fische 2020

Zunächst jedoch wird Merkur am 17. Februar auf 12 Grad Fische rückläufig (und wird das bis 10. März sein). In dieser Zeit ist es in der Regel suboptimal, wichtige Verträge zu machen oder komplexere Einkäufe (besonders elektronischer Art) zu tätigen – Wirren oder Ungereimtheiten oder Widersprüche liegen dann oft in der Natur der Dinge. Ein rückläufiger Merkur ist aber auch eine Einladung, alte Ungereimtheiten oder Missverständnisse zu klären. Besonders effektiv könnte dies in den Tagen zum Neumond in der Faschingszeit um den 23. Februar sein, wenn Jupiter (Glück, Segen, Weisheit Fülle) ein Sextil zu Neptun (Intuition, Ahnungen) bildet und zudem auch Mars (Initiative, Aktivität) ein Quadrat zu Chiron (alte Wunden und ihre mögliche Heilung) sowie ein Trigon zu Uranus (neue Ideen, soziales Miteinander) formt. Neue Visionen und heilsame Ideen für uns persönlich sowie im allgemeinen können sich für das Jahr 2020 manifestieren; diese stehen jedoch sehr wahrscheinlich im Konflikte mit alter Egoität, populistischen Ideen, Lügen und materieller Anhaftung, dem großen Kampf des Jahres 2020.

Die mitfühlende und einfühlsame Venus bildet zudem Quadrate erst zu Jupiter (23.02.), dann zu Pluto (28.02.) und schließlich zu Saturn (03.03.), so dass die majestätische Dreifachkonjunktion im Steinbock vom 12. Januar 2020 (siehe Artikel „Eine Inspiration für das Jahr 2020“) aktiviert und angestoßen wird. Wichtige Entscheidungen zwischen Konservatismus oder visionärem Denken und Handeln könnten anstehen. Der späte Fasching in der Fische-Zeit könnte spannend werden!

Im Nachklang des Faschings setzt die Konjunktion von Chiron und Lilith am 04. März schließlich einen Impuls für die stille Fastenzeit: Entscheiden wir uns für Verletzung und Ohnmacht oder für Urvertrauen und freiwerdende Heilungspotentiale? Es könnte eine gute Idee sein, dass wir selbst unsere Ideen in uns spüren, denn wie Friedrich Nietzsche sagt, die großen Ideen kommen aus der Stille: die Sonne-in-Fische-Zeit ist auch die Zeit der Askese und Selbstbesinnung. Aus dieser Zeit gehen wir wieder gestärkt hervor.

Am 08. März erreicht die Sonne ihre jährliche Konjunktion zu Neptun und gleichzeitig die Venus ihre zu Uranus. Mit dem Vollmond in Jungfrau am 09. März. Das könnte ein Indiz sein, dass sich die neuen Ideen der neuen Zeit besser anfühlen werden, als an Althergebrachtem festzuklammern.

Eintritt von Sonne in Widder 2020

Die Tagundnachtgleiche mit dem Beginn des Frühlings findet am 20. März um 4.50 Uhr statt. Dann stehen die Zeiten wieder auf Aufbruch und Aktivität. In diesem Monat könnte das umgesetzt werden, was in der Sonne-in-Fische-Zeit im Stillen angestoßen wurde. Am 22. März wechselt der Strukturgeber Saturn in den Wassermann mit den Idealen Brüderlichkeit, Schwesterlichkeit, Gleichheit und Freiheit, während der initiative Mars am 23. März seine Konjunktion zum mächtigen Pluto erreicht. Autoritäts- und Machtregime können um ihre Pfründe kämpfen, während neue Impulse und Bewegungen viele neue Kräfte mobilisieren können. Es bleibt wohl nicht aus, dass diese Grabenkämpfe das Jahr 2020 begleiten…

Was lernen wir daraus persönlich? Alte Prägungen und Meinungen bringen uns nicht weiter. Neue Ideen und Visionen gilt es in diesem Jahr in uns selbst und um uns herum zu etablieren. Das Wichtigste für uns selbst wird wohl sein, dass wir friedfertig und in uns ruhend neue Ufer erreichen können, mühelos und leicht. Wir müssen uns nur dafür entscheiden, dem Prozess zu vertrauen! Vordringlich ist es auch, Vertrauen in die richtigen Entscheidungen in unserem Leben zu haben, denn es ist eine Grundvoraussetzung für Glück und Fülle wie auch für Erfolg und ein positives Miteinander. Lasst uns also versuchen, zu beginnen und dran zu bleiben; wir müssen nicht perfekt sein, aber wir gehen zumindest immer den ersten Schritt – der zweite folgt dann leicht…  In unserer Astro-Coaching-Ausbildung besprechen wir übrigens genau diese Punkte und finden individuelle Lösungsansätze für unser Leben auf der Basis von Vertrauen und einem positiven Miteinander – die Grundlage für Glück und Erfolg!

 

Das Mondenjahr 2020

Am 12. Januar 2020 findet die epochale Dreifachkonjunktion von Pluto, Saturn und Jupiter im Steinbockzeichen auf 22,46 Grad statt.

Pluto und Saturn standen zuletzt 1982 in Konjunktion in der Waage auf 27,35 Grad, das war damals ein Neubeginn in eine mediale-vernetzte Welt, E-mail und in das Internet.

2001 befanden sich schließlich Pluto und Saturn in Opposition, als das World Trade Center in Schutt und Asche brach, ein Bewusstsein des Terrorismus in die Welt kam und erste Antipathien zur globalisierten Welt deutlich wurden.

2009/10 standen beide im abnehmenden Quadrat – die große Rezession erreichte ihren Höhepunkt. Diese abnehmende Entwicklung setzte sich fort bis zum Durchgang der beiden Langsamläufer zur heraufziehenden Konjunktion im Steinbock. Ein alter Zyklus von Pluto und Saturn geht jetzt zu Ende und ein neuer, 33 Jahre dauernder (bis 2053/54) beginnt.

Was wird sich wandeln? Wie wird dieser Neubeginn aussehen?

Was verbirgt sich hinter diesem herausfordernden Reset-Knopf? Pluto steht für den natürlichen und ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.

Unerlöst steht Pluto für Krisen, Tod, Macht, Fanatismus, Überwachung, Gewalt, Zerstörung oder Ohnmacht (Kriege, Unterdrückung, diktatorische oder populistische Staaten), erlöst für Herzensoffenheit, Verständnis und Herzensmut (Vision einer neuen gerechten Welt, Respekt vor allen Menschen und Lebewesen oder unserer Umwelt). Im Erdzeichen Steinbock möchten diese Ideen manifestiert oder festgeschrieben werden.

Wir haben die Wahl! Die positive Idee für uns selbst und unsere Mitmenschen wäre gute Grundlagen für Herzensmut, Mitmenschlichkeit und Respekt vor uns selbst und allen anderen Lebewesen zu definieren und auch solche Prozesse und Gesetze zu initiieren...

Saturn in seinem Heimatzeichen Steinbock steht für Disziplin, Klarheit, Ordnung, Strukturen, Konzentration, Abgrenzung und auch Erkenntnis sowie Überblick ganzheitlicher Zusammenhänge.

In negativer Auslösung kann die Konjunktion mit Pluto diktatorische und gewaltsame Kontrollsituationen festschreiben. Positiv erlebt gibt uns Saturn zusätzliche Energie an die Hand, für Klarheit, Sicherheit, Ausdauer, Zuverlässigkeit und Verantwortung für uns selbst und die Welt einzustehen, denn wir müssen einiges ändern, wenn wir langfristig in Harmonie mit uns selbst und in der Welt leben möchten.

Saturn im Steinbock in Konjunktion zu Pluto ist eine Einladung, unser Herz zu öffnen – und so können wunderbare Transformationsprozesse in die Welt kommen.

Es fragt sich nur, in wie weit diese Ideen sich manifestieren können und Gehör finden – denn der Populismus und absolutistische Tendenzen sind in diesen Tagen noch immer mächtig und kräftig. Dann könnte die alte Volksweisheit zutreffen – „wer nicht hören will, der muss fühlen“. Den Gesetzen der Heilung und der Liebe kann niemand aus dem Weg gehen, weder Aktienmärkte, noch Volkswirtschaften, noch wir selbst als individuelle Menschen…

Der dritte im Bunde in Konjunktion mit Pluto und Saturn ist Jupiter. Er steht im Negativen für Übertreibung und Maßlosigkeit, aber in positiver Sichtweise im irdischen Steinbockzeichen hilft er uns, weisheitsvolle Strukturen, Kraft, Glück, Segen, Weisheit und Fülle in uns und um uns herum zu lancieren

, sobald wir ein offenes Herz zeigen.

Jupiter ist die kosmische Einladung, sich der Welt zu öffnen.

Die Menschen wollen Veränderungen und erhöhen Ihre Forderungen mit Pluto im Steinbock an die Entscheidungstragenden, Wirtschaft und Umweltpolitik umzustrukturieren (umweltbezogene, soziale und politische Reformatoren). Die Verantwortlichen wollen das aber nicht immer und versuchen ihrerseits, ihre Forderungen und Besitzverhältnisse zu konservieren oder gar auf Machtsystemen basierend auszubauen (totalitäre, diktatorische, autokratische oder populistische Systeme und Staaten). Möglicherweise kommt dieser Gegensatz nicht ohne Heilungskrisen aus…

Pünktlich zur Wintersonnenwende 2020 werden wir sicherlich Genaues wissen, wenn ab 17. Dezember 2020 die beiden Chronokratoren („Zeitherrscher“) Jupiter und Saturn gemeinsam aus dem Steinbock in den Wassermann laufen und am 21. Dezember 2020 auf 0,29 Grad eine Konjunktion bilden. Seit 1802 fanden diese Konjunktionen in Erdzeichen statt – und jetzt zum ersten Mal seit 800 Jahren wieder in einem Luft-Zeichen.

Während Steinbock Althergebrachtes festklopft, steht Wassermann für den Aufbruch in eine neue Zeit, für neue Ideen, soziale und gemeinschaftliche Ansätze. Definitiv müssen wir umdenken lernen und uns verändern in Richtung Offenheit und in Richtung eines positiven Miteinanders, wenn wir diesen Zeitenwechsel richtig einläuten wollen… So wird es Zeit, auch uns selbst zu transformieren und zu verändern, wollen wir und authentisch aufstellen und zeigen…

Die nächste 200-jährige Ära wird sich in den Luft-Zeichen abspielen….

Die Phase des Übergangs hat mit der Wintersonnenwenden 2019 begonnen!

Was bisher geschah.......

Datum: 19.4.19

Sommer 2019

Die allgemeine Zeitqualität Sonne in Krebs

Mit dem Ende des Frühlings wandert die Sonne am Donnerstag, den 21.06.2019 um 17.55 Uhr aus dem beweglichen Luftzeichen Zwilling in das kardinale, weibliche Wasserzeichen Krebs (21. Juni bis 22. Juli).

Die Krebszeit spiegelt diesen Frühsommer wieder. Der zeitige Sommer zeigt sich schwanger und tragend: geschütztes, üppiges, ungebremstes Wachstum schafft die Voraussetzung, im Herbst eine reiche Ernte einfahren zu können. Johanni, die Sommersonnenwende am 21. Juni, spiegelt die größtmögliche Lichtfülle und das grundlegendste Wachstumsprinzip wieder. Der Sonnenhöchststand geht mit einer größtmöglichen Wachstumsfülle einher. Die im Frühling neugeborenen Tiere erleben Geborgenheit und werden erwachsen. Umfassendes Wachstum lässt alles heranreifen und gedeihen.

Das Zeichen Krebs hat zu tun mit urweiblichen Themen wie Emotionen, Hingabe, Mütterlichkeit und innere Heimat, die uns alle angehen. Eine innere Heimat zu haben und zu finden ist ein wichtiges Ziel des Krebses und gleichzeitig ein Synonym für innere Heimat und Urvertrauen. Egal wo ich bin und was ich mache, geborgen und getragen in mir selbst zu ruhen, das ist eine wichtige Voraussetzung zur Meisterschaft der Krebs-Aspekte. Geborgenheit und Urvertrauen ist die gesunde Basis jeglichen Wachstums auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene.

Stichworte des zum Krebs gehörenden Mondes sind: das mütterlich-weibliche Prinzip, Gefühle, Unterbewusstsein, Familie, Seele, Vergangenheit, Kindheit, Wachstum, Instinkte, Rhythmen. Es geht darum, die eigenen Gefühle zu spüren und ihnen vertrauen zu können. Sind wir nicht im Vertrauen, so kann das bedeuten, dass wir unsere Gefühle nicht zeigen, uns nicht geborgen fühlen oder launenhaft sind. Im positiv erlösten Fall geht es um die Integrität von Denken, Fühlen und Handeln. Unser Gefühle repräsentierender Mond verbindet im idealen Sinne Denken und Handeln. So sind auch alle rhythmisch angelegten Lebensprozesse in uns gesund und wir haben damit eine gute Grundlage für unsere körperlichen, seelischen und geistigen Aktivitäten – so befinden wir uns im Einklang mit uns und der Welt.

Kurze Betrachtungen zur aktuellen Zeitqualität

Mit dem Eingang der Sonne in das Krebszeichen werden Themen wie Hingabe, Vertrauen und innere Heimat ganz wichtig. 2019 wird das auch dadurch noch verstärkt, weil Merkur (Kommunikation), Mars (Aktivität und Initiative), sowie der aufsteigende Mondknoten (Ziele der eigenen Identität) und der Glückspunkt ebenfalls im Krebszeichen stehen. So ist es jetzt wichtig, am eigenen Vertrauen und der eigenen Erdung zu arbeiten. Gegenüber im Steinbock steht die Konjunktion von Saturn (Auflösung und Durchdringung von Grenzen, wahrhaftige Weisheit) und Pluto (weg von der Macht oder Ohnmacht hin zur Herzensgüte), so dass Erdung, das Ankommen im Leben, Geborgenheit und Urvertrauen jetzt sehr wichtig sind. Der „Revolutionär“ Uranus steht mittlerweile auf 5°34´ im Stier (Natur, Hingabe, Vertrauen, Erdung, Heimat, Ankommen, Sicherheit). Zur Sommersonnenwende steht er zudem auch im Sextil zu Sonne (Identität) im Krebs und Lilith (Urvertrauen) in den Fischen, so dass unkonventionelle Wege im kreativen Miteinander mit anderen Menschen und Wesen uns im Sinne von Urvertrauen und Glücklichsein weiterbringen mögen: warum nicht einfach mehr mit Menschen feiern und kommunizieren oder auch einfach mal mit den Pflanzen sprechen? Lassen wir uns überraschen von der Schönheit des Lebens und den Antworten aller Wesen zu den Mysterien des Lebens!

Das Mondenjahr 2020 Am 12. Januar 2020 findet die epochale Dreifachkonjunktion von Pluto, Saturn und Jupiter im
Datum: 19.4.19

Frühling 2019

Die allgemeine Zeitqualität Sonne in Widder und die folgenden Frühlingsmonate

Am 20. März 2019 um 22.59 Uhr wanderte die Sonne aus dem beweglichen Wasserzeichen Fische in das kardinale Feuerzeichen Widder (20. März bis 19. April). Ein neuer astrologischer Jahreskreis begann mit der Tag- und Nachtgleiche des Frühlingsbeginns! Dieser Energieschub lässt die bunte Vielfalt der Blumenpracht explodieren und der Frühling zieht unaufhaltsam ins Land. Die Eigenschaften des Widders sind in diesem Sinne: Neubeginn, Initiative, Impulssetzung, Durchsetzungsvermögen und Aktivität.

Stichworte des zugehörigen männlichen Planeten Mars sind Triebkraft, Energie, Impulsivität, Durchsetzungsfähigkeit, Risikobereitschaft, Dynamik, Neubeginn, Geburt, Pioniergeist, Mut, Lebensfreude, Begeisterung, Führungsstärke, Initiative, Sport und aktive Sexualität. Unerlöste Formen, Mars-Energie zu leben sind Apathie, Müdigkeit, Konfliktscheue, Angepasstheit, Adynamie bzw. übersteigert Wut, Aggression, Streit, Rücksichtslosigkeit, Draufgängertum, Ungeduld, Aktivismus, Risikosucht oder Triebsucht. Erlöst gelebte Fähigkeiten und Ziele sind vor diesem Hintergrund aktives Entscheiden, zielgerichtetes Handeln, Durchsetzungsfähigkeit, Risikobereitschaft und Initiative.

Das Osterfest (21.-22. April) ist ein solches Fest des Neuanfangs. Jedes Jahr am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Widder feiern wir Ostern. Das Osterfest geht unter anderem auf keltische Bräuche 2500 Jahre zurück: Nach der Tag- und Nachtgleiche des Frühlingsbeginns wurde mit dem Vogelfest nicht nur die Rückkehr der Zugvögel gefeiert, sondern vielmehr auch die Rückkehr des Lichtes und des Lebens. Im Germanischen steht dafür die Göttin Ostara, die dem Osterfest den Namen gab. Ostara spendet der Erde Fruchtbarkeit. Das Suchen der Eier an Ostern entspricht dem Wiederfinden der Fruchtbarkeit. In den christlichen Glauben wurden diese Osterbräuche etwa im Jahr 700 übernommen: die Auferstehung des Christus wurde in diesem Sinne analogisiert mit der Fruchtbarkeit und Fülle der Liebe und des ewigen Lebens und evolvierte damit zum wichtigsten christlichen Fest. Die Tag- und Nachtgleiche des Frühlings und die damit verbundenen Feiern sind heute auch in vielen anderen Kulturen als Neujahrsfest das wichtigste Jahrereignis, wie z.B. im Iran, dem Geburtsland der Astrologie.

Am Freitag, den 20.04.2019 um 10.56 Uhr wandert die Sonne dann aus dem Tierkreiszeichen Widder in den Stier. Der Aufbruch und der Neubeginn der Widder-Zeit werden auf diese Weise verfestigt und konsolidiert. Mit dem weiblich-passive Prinzip des Stieres werden Themen wie Genuss, Sinnlichkeit, Hingabe, Naturverbundenheit, Verwurzelung und Materie wichtig, zudem können wir in dieser Zeit Erdung sowie Geduld gut lernen. Für mangelhaft ausgeprägte Stier-Eigenschaften stehen beispielsweise Ungeduld und Gefühlskälte, für übermäßige Sturheit, Materiefixierung oder vielleicht auch in Kombination mit anderen Aspekten sexuelle Überfixierung.

 
Nach dem alten chaldäischen Kalender begann mit der Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche 2019 jetzt ein Merkurjahr.
Mit dem Eintritt der Sonne in das Frühlingszeichen Widder startet nach dem alten chaldäischen Kalender wieder ein Merkurjahr durch. Merkur steht für Kommunikation im Sinne von Streit oder Verständigung, ferner für den Handel mit Waren, für Verhandlungen der Menschen untereinander, aber auch für unsere Kommunikation mit der geistigen Welt. So scheint in diesem Jahr die Gelegenheit gut zu sein, diese kommunikative Energie zu nutzen, um in vielfältiger Weise Themen und Probleme unter den Menschen und Staaten zielorientiert Lösungen zuzuführen. Gehen wir intuitiv im Einklang mit dem großen Ganzen vor (Neptun Konjunktion Merkur zum Frühlingsbeginn), mögen die Lösungen in jedem Fall besser sein…

Die folgenden Jahre nach dem chaldäischen Kalender stehen unter dem Einfluss der Regenten Mond (2020/21) sowie Saturn (2021/22). Dann mag es vermehrt zu einer Neuorganisationen mit vielen emotionalen Hoch und Tiefs (Mond) kommen und schließlich zur Neustrukturierung einer neuen Zeitepoche (Saturn). Mögen alle Menschen zu jeder Zeit geliebt und gesegnet sein!

Zum Eintritt der Sonne in das Widderzeichen am 20. März 2019 mit Sonne in Konjunktion zu Cheiron in Opposition zu Mond entsteht eine gewisse Unruhe und auch eine Suche, sich emotional neu aufzustellen. Das gelingt am besten, indem wir uns über unsere geistige Herkunft klar werden und hineinspüren lernen, was richtig und falsch für uns ist (Neptun Konjunktion Merkur im Sextil zu Mars sowie zu Pluto, Saturn und absteigendem Mondknoten). Wir sind ein Teil des Ganzen und kämpfen nicht gegen die Anderen oder die Welt an… So lässt sich leichter eine neue emotionale Heimat finden (aufsteigender Mondknoten im Krebs), die nicht nur uns, sondern auch anderen hilft und allen Lebewesen dient.

Mit dem Eintritt der Sonne in das Stier-Zeichen am Freitag, den 20.04.2019 könnte sich dieser Neuanfang verstärkt konsolidieren. Haben unsere inneren und äußeren Gespräche in aller Tiefe wirken können, kann sich jetzt vieles setzen und wir können jetzt bereits Früchte unserer Bemühungen ernten.

Ausklingender Winter - Zeitqualität Sonne in Fische 2019

Die Fische-Zeit beginnt am Dienstag, den 19.02.19 um 00:04 Uhr und begleitet uns bis zum Frühlingsbeginn am 20. März. Sie spiegelt einerseits den Spätwinter und zugleich den Vorfrühling wieder. Das astrologische Jahr findet mit den Fischen seinen Abschluss… In dieser Zeit reinigen wir uns von weltlichem Ballast im Sinne von Stille und Rückbesinnung auf unsere Wurzeln; so hat die christliche Fastenzeit von Fasching bis Ostern begonnen und Frühjahrs-Entschlackungskuren empfehlen sich. Wie wäre es dieses Jahr mal mit einer Körperreinigung und Entschlackung oder einfach mehr Bewegung, viel Schwitzen und mehr Dehnen? Die Gesundheit wird es uns danken!

Fische sind ein bewegliches, weibliches Wasserzeichen. Die Eigenschaften der Fische sind so: intuitiv, sensibel, künstlerisch begabt, musisch begabt, liebend, glaubend, medial, phantasiereich, träumend, helfend und heilend, friedvoll und ruhig. In der neuen Astrologie steht hierfür der Planet Neptun, der für alle intuitiven geistig-spirituellen Aspekte und Rückbesinnung zu unserem geistigen Ursprung steht. Themen sind so: All-Liebe, Spiritualität, Glauben, Medialität, Intuitionskraft, Träume, Mystik, Sensibilität, Helfen und Heilen, Musik, Malerei, Stille und Friede. Im Negativen aber sicher aber auch (und da gibt es gerade eine Menge davon…) Lüge, Verwirrung, Verblendung, einerseits Materieglauben oder auch Abhängigkeit von Glaubensrichtungen. Diese Lügen und Verwirrungen gehören leider momentan auch in vielen Ländern zum politischen Alltagsgeschäft. – Machen wir zumindest in unserem persönlichen Umfeld das Beste draus!

Wird die Fische-Energie im Übermaß ausgelebt, sind wir oft wie ein psychischer Schwamm, der alles in sich aufsaugt oder wir sind nicht geerdet, selbstaufgebend, süchtig, entfliehen der Realität, sind unkonzentriert, vielleicht sogar Märtyrer oder Opfer… Mangelt es uns an Fische-Energie, dann zeigen wir das durch eine fehlende Hinwendung zu anderen, wir können nicht vergeben, sind hart zu uns oder der Welt, traumlos und ohne spirituelle Anbindung. In positiver Weise ist Fische-Energie einfühlsam, intuitiv, gelassen, entspannt, phantasievoll, mystisch, sanft, demütig, sensibel, romantisch, inspiriert, idealistisch, anpassungsfähig und hingebungsvoll. In der Fische-Zeit ist es leicht, uns in diesen Dingen zu üben. Viel Freude dabei!

Die aktuelle Zeitqualität Sonne in Fische

Wenn sich die Sonne in das Sternzeichen Fische am Dienstag, den 19.02.19 um 00:04 Uhr bewegt, befinden sich viele Planeten in harmonischen Aspekten zueinander. Neben der Sonne sind zudem Neptun in Konjunktion zu Merkur in den Fischen (in Haus 4) und diese im Sextil zu Venus in Konjunktion zu Saturn im Steinbock (in Haus 3). Die Sehnsucht und Suche nach innerer und auch geistiger Heimat und Struktur kann ein großes Thema sein, sowie die kommunikative Suche auf dem Weg dahin. Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Was sind meine Aufgaben? Dies können wichtige Fragen sein. Lernen wir auf unsere intuitive Seite zu hören und zu vertrauen, können wir auch die Antworten in diesem Sinne generieren, wenn wir das gerne forcieren und manifestieren wollen. Die Zeit ist dafür günstig (Sonne im Trigon zu Mars / Uranus in Haus 6). Jupiter im Schützen (in Haus 2) im Trigon zu Mond im Löwen sowie im Sextil zu Lilith im Wassermann (am IC) kann im emotional kraftvollen Sinne Visionen und Ziele stimulieren. Das könnte eine gute Vorbereitung in Richtung Eintritt der Sonne in das Sternzeichen Widder am 20.03. sein; eine Zeit, in der mit den wieder länger werdenden Tagen nach der Tagundnachtgleiche die Energie da ist, unsere inneren Wünsche in die Realität zu bringen. So können wir also im „Fischemonat“ anpeilen, uns nicht in Träumen und Wirren zu verlieren oder zu wenig Vertrauen zu generieren, sondern unsere vielfältigen intuitiven Kräfte zu nutzen, um unsere Wünsche und Ziele im Verlaufe der nächsten Wochen in die Manifestation zu bringen. Uns allen gutes Gelingen dabei!

Datum: 14.2.2019

Langsamläufer und ihre Themen in Frühjar 2019

Jupiter, der Planet der Fülle, Weisheit und Macht, befindet sich seit dem 09. November in seinem Heimatzeichen Schütze. Dort verweilt er bis zum 02. Dezember 2019. So könnte momentan eine gute Zeit sein, Visionen und Ziele innerlich zu formen und zielorientiert vorzugehen. Unerlöst ausgelebt könnte allerdings auch eine Neigung erwachsen, Besitz- oder Machtansprüche zu forcieren; erlöst erlebt entdecken wir unsere Ziele und Visionen, die Glück, Segen und Weisheit im Innen und Außen bedeuten. Vielleicht bedeutet es auch, dass leichter neue Lösungen für die Baustellen dieser Welt gefunden werden können…

Saturn, der für Strukturen, Verantwortung und die staatliche Ordnung firmiert, befindet sich seit 21.12.17 im Erdzeichen Steinbock. Damit bekamen administrative Aspekte stattlicher Ordnung eine wichtige Relevanz. Damit einhergehen können auch autoritäre Systeme, die ihre Macht durch Kontrolle und der Bescheidung von Freiheiten stetig sichern. Erlöst Saturn in Steinbock zu leben würde bedeuten, gute Strukturen zu etablieren, die das Zusammenleben von Menschen vereinfachen und bereichern. Bis März 2020 wird Saturn im Steinbock bleiben, wie auch nochmals Juli bis Dezember 2020. Im Januar 2020 trifft er auf Pluto im Steinbock. Hier könnte ein gesellschaftliches Aufräumen mit dem Ringen um Macht anstehen, besonders in politischer und finanzieller Hinsicht. Wir selbst können diese Zeitqualität gut nutzen, um unserer Leben in eine gute Struktur zu bringen!

Cheiron befand sich seit April 2010 in den Fischen und wechselte erstmals im März / April 2018 ins aktivere Zeichen Widder, war zwischendrin nochmals rückläufig und wird jetzt ab 18.02.19 im Widder sein. Damit können neue Wunden geschaffen werden, aber auch aktiv heilen. Wir sind also inmitten einer Zeit, in der wir die Worte Selbstliebe und Selbstannahme gerne verinnerlichen können, um ab sofort wieder aktiv Themen der Heilung voranzubringen. 2019 ist ein gutes Jahr, um im Sinne des Ganz- und Heilwerdens voran zu kommen!

Uranus als Planet der Erneuerung befindet sich seit 2011/12 im Feuer-Zeichen Widder. Jetzt ab 06. März 2019 befindet er sich endgültig bis 2025 im Stier. Uranus fordert aus geistiger Sicht im Idealfall Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben, Freiheit im Geistesleben und Gleichheit vor dem Gesetz heraus. In Zeiten mit Uranus im Stier geht es meist darum, neue Initiativen weiterzuführen und zu konsolidieren; im schlechtesten Falle könnten sich auch autoritäre Regimes festsetzen, insbesondere mit der Unterstützung von Pluto und Saturn im Steinbock. Wir können uns jetzt überlegen, welche positiven Fundamente wir mit Uranus in Stier leben möchten und die Zeit gleichzeitig für eine innere und äußere Erneuerung nutzen! Sind wir herzensoffen im Austausch mit anderen Menschen und fördern und stützen andere Menschen, werden wir selbst auch in diesem Sinne Früchte ernten…

Neptun, der für Sehnsucht nach Idealen steht, befindet sich seit 2012 und noch bis 2025 im Zeichen Fische. Phantasie und Idealismus sind wichtig, allerdings sollte auch der Versuch unternommen werden, Träume oder Ahnungen intuitiv in reale Strukturen im positiven Sinne einzupassen…

Pluto befindet sich seit 2009 im Zeichen Steinbock und verweilt hier noch bis 2023. Pluto steht nach unseren Erfahrungen erlöst für Herzensgüte, unerlöst aber auch für Macht- und Ohnmachtssituationen. Mit Pluto im Steinbock können sich Machtansprüche festsetzen; erlöst würden wir im Sinne von Offenheit und Güte anderen gegenüber handeln, weil wir selbst im Vertrauen sind, dass alles gut wird. Wir haben letztendlich immer selbst die Wahl, so oder so zu verfahren und sind frei, uns für das Positive und Herzliche zu entscheiden. Ein offenes Herz und Herzensmut können helfen, Berge zu versetzen!


Das aktuelle Horoskop zum Eintritt der Sonne in die Jungfrau am Donnerstag, den 23. August 2018 um 06.10 Uhr mit stolzer Löwe-Betonung (Aszendent, Merkur, aufsteigender Mondknoten) präsentiert vortrefflich die neue Uranus-in-Stier-Energie (Uranus auf 2,27° Stier) mit Trigon zur Jungfrau-Sonne auf 0° und auch Saturn auf 2,42° in Steinbock. Uranus ist ja nach seiner siebenjährigen Reise durch das Widder-Zeichen am 15. Mai ins Zeichen Stier getreten. Nach Claude Weiss (in Astrologie Heute Nr. 194, S. 38) steht Uranus in Widder mit Eroberungen, Heldenkult und Alleinherrschaft in Zusammenhang, während Uranus in Stier der Konsolidierung und Festigung des Erreichten entspricht und gleichzeitig mit Handelsmonopolen, Zöllen und anderen Möglichkeiten Bestrebungen erfolgen, Einnahmen zu generieren und Besitzverhältnisse zu zementieren. Da Uranus nochmals am 15. November zurück ins Widder-Zeichen wandert, sind die aggressiveren Uranus-in-Widder-Themen noch nicht ganz durch; erst ab 06. März 2019 wird sich Uranus endgültig im besitzstandssuchenden Stier befinden bis Juli 2025 (dann nochmals November 2025 bis April 2026). Diese aktuelle Situation erinnert interessanterweise an die astronomischen Konstellationen, als 1851 zu Beginn von Uranus in Stier Louis Napoleon Bonaparte im Staatsstreich vom 02. Dezember 1851 die Nationalversammlung auflöste und sich am 02. Dezember 1852 absolutistisch zum Kaiser krönen ließ. Uranus lief wiederum 84 Jahre später am 06. Juni 1934 in den Stier und quasi kopierten sich diese Ereignisse. Hitler kam nach der Weltwirtschaftskrise wie Napoleon mit Uranus in Widder 1933 an die Macht und wenige Wochen nach dem Eintritt von Uranus in den Stier entledigte er sich am 30. Juni 1934 einigen Widersachern wie Ernst Röhm in der „Nacht der langen Messer“. Ferner stellte die Deutsche Reichsbank die Reparationszahlungen an das Ausland am 14. Juni ein, der österreichische Reichskanzler Dollfuss wurde am 25. Juli von Nationalsozialisten ermordet und vor allem verstirbt Hitlers Widersacher Reichspräsident Hindenburg am 02. August 1934. Hitler ließ sich schließlich im Nachhinein als Reichskanzler und Reichspräsident in Personalunion per Volksentscheid am 19. August 1934 vom Volk bestätigen und nannte sich folgend „Führer und Reichskanzler“. Hitlers Glückssträhne mit Uranus in Stier hielt bis 1942 an, bevor sich Uranus aus dem Stier in den Zwilling aufmachte. Die Folgen für Deutschland und die Welt waren desaströs. Auch in diesen Monaten mag es viele absolutistische Herrscher oder Diktatoren geben, die Napoleons oder Hitlers Nachfolge antreten könnten, hoffentlich sind wir heute aber gesetztere und liebevollere Menschen, die ein solches Spiel durchschauen. Umbrüche könnten aber dennoch nicht ausbleiben: Mit Saturn und Pluto im Steinbock und Uranus in Stier mag jetzt eine Periode naheliegen, in welcher ein gesellschaftlich und politisch resolutes Aufräumen ansteht und die Macht neu verteilt wird, möglicherweise aber nicht zwingend zum Gewinn aller… Wir können uns aber zumindest persönlich bemühen, mit Weitsicht und Verantwortung zu handeln; manchmal entsteht dann im großen Ganzen nicht ganz so viel Chaos…
Mitte April wanderte der „Heilerasteroid“ Cheiron aus den Fischen in den Widder; so ist es jetzt an der Zeit, einen Neubeginn in Heilungsdingen zu initiieren! Wenn Cheiron Ende September für einige Monate nochmals ins Zeichen Fische zurück wandert, können wir nochmals gut daran arbeiten, Samenkörner der Selbstliebe und des Verzeihens zu legen, um ab Mitte Februar den Schwung des nun initiativen Cheiron (in Widder) mit in die neue Zeit zu tragen! Mit neuer Macht verantwortlich im innen und außen umzugehen, bleibt ja im Grunde unsere segensreiche Aufgabe…

Veränderung in Bezug auf die Sonne-Mondkonstellationen mag auch deswegen in der Luft liegen, weil am 13. Juli sowie am 11. August dieses Jahr zwei Sonnenfinsternisse vorliegen. Doppelt auftretende Sonnenfinsternisse tragen nach den astrologischen Erfahrungen oft den Charakter des kollektiven Loslassens in sich; ein neuer Zyklus beginnt… Und deswegen ist es auch Zeit, sich neu zu zeigen… Ferner ging der Schwarzmondaspekt Lilith am 06. August in den Wassermann und bleibt dort bis 03. Mai 2019: Beziehungen, Geschlechterfragen, Machtverhältnisse und kreative Herangehensweisen mögen sich jetzt neu ordnen…
Datum: 21.6.2018

Sommesonnenwende 2018

Mit der Sommersonnenwende feiern wir den längsten Tag des Jahres mit dem Sonnenhöchststand auf der nördlichen Halbkugel.
Die Erde hat komplett „ausgeatmet“ und – bevor die Erde wieder langsam beginnt „einzuatmen“ – kehrt für eine Weile eine ungewisse Stille ein… Das üppige Kleid der Natur erstarrt geradezu für einen Moment in seiner vollen Pracht; selbst die Vögel halten inne und beginnen, ihre Gesänge einzustellen… Der Sommer ist da; und dennoch ist dieser Zeitpunkt ein bisschen ein sentimentaler Wendepunkt zum Innehalten und gleichzeitig der Beginn des Krebs-Monats. Hier ist Ankommen und das Finden unserer eigenen inneren Heimat wichtig: uns also ganz in uns selbst zu ruhen bzw. im Vertrauen mit mir und der Welt zu sein. Wir schaffen das vielleicht nicht immer; umso wichtiger ist es, daran zu arbeiten und uns diesen Platz auch bewusst einzufordern. Manchmal hilft ein aufeinander Zugehen und ein kreativer Umgang mit den Dingen, manchmal auch Besinnung und Entspannung. Der Hochsommer lädt ja genau dazu ein… Möge das uns gut gelingen !

Mondphasen

28.06.2018, 06:57 h (Donnerstag): Mond Opposition Sonne (Vollmond), Mond in Steinbock
13.07.2018, 04:49 h (Freitag): Mond Konjunktion Sonne (Neumond), Mond in Krebs
27.07.2018, 22:22 h (Freitag): Mond Opposition Sonne (Vollmond), Mond in Wassermann (totale Mondfinsternis)
11.08.2018, 12:00 h (Samstag): Mond Konjunktion Sonne (Neumond) Mond in Löwe

Sonne in Krebs


Mit dem Ende des Frühlings wandert die Sonne am Donnerstag, den 21.06.2018 um 12:07 Uhr aus dem beweglichen Luftzeichen Zwilling in das kardinale, weibliche Wasserzeichen Krebs (21. Juni bis 22. Juli).
Die Krebszeit spiegelt diesen Frühsommer wieder. Der zeitige Sommer zeigt sich schwanger und tragend: geschütztes, üppiges, ungebremstes Wachstum schafft die Voraussetzung, im Herbst eine reiche Ernte einfahren zu können. Johanni, die Sommersonnenwende am 21. Juni, spiegelt die größtmögliche Lichtfülle und das grundlegendste Wachstumsprinzip wieder. Der Sonnenhöchststand geht mit einer größtmöglichen Wachstumsfülle einher. Die im Frühling neugeborenen Tiere erleben Geborgenheit und werden erwachsen. Umfassendes Wachstum lässt alles heranreifen und gedeihen.
Das Zeichen Krebs hat zu tun mit urweiblichen Themen wie Emotionen, Hingabe, Mütterlichkeit und innere Heimat, die uns alle angehen. Eine innere Heimat zu haben und zu finden ist ein wichtiges Ziel des Krebses und gleichzeitig ein Synonym für innere Heimat und Urvertrauen. Egal wo ich bin und was ich mache, geborgen und getragen in mir selbst zu ruhen, das ist eine wichtige Voraussetzung zur Meisterschaft der Krebs-Aspekte. Geborgenheit und Urvertrauen ist die gesunde Basis jeglichen Wachstums auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene.
Stichworte des zum Krebs gehörenden Mondes sind: das mütterlich-weibliche Prinzip, Gefühle, Unterbewusstsein, Familie, Seele, Vergangenheit, Kindheit, Wachstum, Instinkte, Rhythmen. Es geht darum, die eigenen Gefühle zu spüren und ihnen vertrauen zu können. Sind wir nicht im Vertrauen, so kann das bedeuten, dass wir unsere Gefühle nicht zeigen, uns nicht geborgen fühlen oder launenhaft sind. Im positiv erlösten Fall geht es um die Integrität von Denken, Fühlen und Handeln. Unser Gefühle repräsentierende Mond verbindet im idealen Sinne Denken und Handeln. So sind auch alle rhythmisch angelegten Lebensprozesse in uns gesund und wir haben damit eine gute Grundlage für unsere körperlichen, seelischen und geistigen Aktivitäten – so wir befinden uns im Einklang mit uns und der Welt.
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"Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt"
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin. Quelle: Aphorismen, 1911

Was war weltpolitisch los, als Uranus das letzte Mal in den Stier gewandert ist?

Zum ersten Ingress am 06.06.1934 beschloss Hitler die dreifache Aufrüstung der Reichswehr, zum endgültigen Ingress von Uranus in Stier am 28.03.1935 erschien Leni Riefenstahls Film „Triumph des Willens“, ein Propagandafilm über Nürnberger Reichsparteitag 1934. Kurz zuvor wurden von den Nationalsozialisten die Versailler Verträge gekündigt und die Außenpolitik auf Aggression und Eroberung ausgerichtet. 84 Jahre vorher mit dem vorhergehenden Ingress von Uranus in Stier eröffnete übrigens Königin Victoria die erste Weltausstellung in London und Napoleon wurde zum Diktator ernannt… Macht und Wirtschaft waren auch hier die dominierenden Themen…

Die Welt mit „großen“ Playern wie Trump, Putin, Erdogan, Xi Yinping, Netanjahu, Chamene’i, oder Al Asad lässt nicht in unbedingter Weise an eine Entspannungspolitik in den nächsten Jahren denken… Auch heute könnten wieder Besitzstände mit eiserner Faust wirtschaftlich und kriegerisch nach innen und außen ohne Rücksicht auf Verluste verteidigt werden. Das lässt nichts Gutes erwarten; auch der aufgeblähte Finanzmarkt wird die nächsten Jahre unsicher bleiben. Aktien sind möglicherweise nicht die richtige Form von Investment, erst in ein paar Jahren könnte das dann wieder anders aussehen…

Die positive Form Uranus in Stier zu leben
Eine erlöste Form und positive Ausprägung von Uranus in Stier könnte sich jedoch auch anders anfühlen: Uranus, der männliche, „himmlische“ Archetypus kommt herab und „befruchtet“ den weiblichen Archetypus Stier, so die Essenz der griechischen Sage: Daraus entsteht eine neue Welt voller neuer und tragfähiger Ideen, von Inspiration und Entdeckungen. Uranus gehört zum Wassermann; er läutet unter anderen Konstellationen ein neues „luftiges“ Zeitalter der Informationstechnik, des Networkings und des Miteinanders ein. Das Festhalten an alten Stereotypen und alter Schwerindustrie gibt Anlass zur Sorge, besser sollten wir uns neuen ökologischen und regenerativen Ideen und sozialen Möglichkeiten des Miteinanders öffnen. Schaffen wir das als Gesellschafft nicht, sollten wir uns wenigstens diese Offenheit im persönlichen Miteinander bewahren…

Sonne in Stier

Seit Freitag, den 20.04.2018 um 05.12 Uhr befinden wir uns in der Hochphase des Frühlings im Tierkreiszeichen Stier. Der Frühlingsaufbruch und der Neubeginn der Widder-Zeit werden auf diese Weise verfestigt und konsolidiert. Mit dem weiblich-passive Prinzip des Stieres werden – passend zum chaldäischen Venusjahr – Themen wie Genuss, Sinnlichkeit, Hingabe, Erotik, Naturverbundenheit, Verwurzelung und Materie wichtig, zudem können wir in dieser Zeit Erdung sowie Geduld gut lernen. Für mangelhaft ausgeprägte Stier-Eigenschaften stehen beispielsweise Ungeduld oder Gefühlskälte, für Übermäßige Sturheit, materielle Überfixierung. Vielleicht möchten wir in diesem Sinne zum eigenen wirtschaftlichen Vorteil die eigenen Pfründen verteidigen? Nachhaltig und glücklich wird aber erst mit dem Ausgleich der Interessen aller Menschen untereinander und miteinander…

Sonne in Fische

Am Montag, den 21.05.2018 um 04.15 Uhr wandert schließlich die Sonne im letzten Drittel des Frühlings aus dem Tierkreiszeichen Stier in den Zwilling. Die Konsolidierung der Stier-Zeit wandelt sich in diesem Monat in eine kommunikative Offenheit und öffnet von der Zeitqualität her den Raum für Austausch. Zwilling ist ein bewegliches, männliches Luftzeichen. Die zu entwickelnden Eigenschaften der Zwillinge sind in diesem Sinne aktives aufeinander zugehen im Sinne von kommunizieren und verbinden. Vielseitigkeit ist ihre Eigenschaft. Unbeständigkeit oder die Verweigerung von Kommunikation könnten hier Schattenseiten sein… Je mehr wir miteinander kommunizieren und reden und uns untereinander kennen lernen, desto mehr Menschlichkeit wird am Ende sein!
Aufmerksam machen möchte ich an dieser Stelle auf die Website https://www.gapminder.org/dollar-street/matrix… Menschen und Familien auf der ganzen Welt haben überall dieselben Sorgen, warum also streiten? Hass, Gewalt und Ausgrenzung bringen nichts. Die Unterdrückung der Ärmsten bringt ebenso wenig; im Gegenteil, das macht alles noch viel schlimmer (siehe www.gapminder.org; werden die Ärmsten unterstützt, stoppt das unser Bevölkerungswachstum…)... Je mehr wir miteinander kommunizieren und Verständnis füreinander erfahren, desto besser für uns Menschen

Datum: 21.3.2018

Aktuelles zum Frühlingsbeginn

Nach dem alten chaldäischen Kalender beginnt mit der Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche 2018 jetzt ein Venusjahr. Das letztjährige Sonnenjahr stand für die Identität einzelner Menschen oder auch ganzer Völker oder Organisationen, sich lichtvoll und positiv zu zeigen und Führung zu übernehmen. Im Übermaß stand die Sonne jedoch auch für Stolz oder autoritäres Handeln; davon haben wir im letzten Jahr durchaus leider auch viel gesehen... Jetzt starten wir also in ein Venusjahr, welche für Hingabe, Mitgefühl, Erotik, Sinnlichkeit, Natur, Materie und Erdverbundenheit steht. Demnach könnte, trotzdem das Finanzsystem künstlich aufgepumpt wurde, eine Grundstabilität im Bereich Finanzen und Wirtschaft ein weiteres Jahr bestehen bleiben, denn Menschen könnten verstärkt und weiter den Drang haben, zu konsumieren. Im Positiven könnten sich auch freundlichere und empathische Töne in der Politik, Wirtschaft und vor allem im Miteinander der Menschen durchsetzen. Die Orientierung an der Venus böte dazu eine gute Vorlage… Geldgier (z.B. Debatten um Schutzzölle), Konsumorgien, materielle Überfixierung oder sexistische Orientierungen könnten allerdings auch gerade die Schattenseiten sein, die teilweise vielleicht aber auch aufgearbeitet werden wollen. Die # me too – Debatte ist ein Spiegel dessen. Die folgenden Jahre nach dem chaldäischen Kalender stehen unter dem Einfluss der Regenten Merkur (2019/20), Mond (2020/21) und Saturn (2021/22). Dann mag es vermehrt zu Bewegungen und Austausch in jeglicher Richtung kommen (Merkur), einer folgenden Neuorganisationen mit vielen emotionalen Hoch und Tiefs (Mond) und schließlich zur Neustrukturierung einer neuen Zeitepoche (Saturn). Mögen alle Menschen zu jeder Zeit geliebt und gesegnet sein!

Feste und Bräuche im Frühling

Das Suchen der Eier an Ostern entspricht dem Wiederfinden der Fruchtbarkeit. Das Osterfest (01.04.18) ist ein Fest des Neuanfangs. Jedes Jahr am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Widder feiern wir Ostern. Das Osterfest geht nicht zuletzt auf keltische Bräuche 2500 Jahre zurück:
Das Suchen der Eier an Ostern entspricht dem Wiederfinden der Fruchtbarkeit. Das Osterfest (01.04.18) ist ein Fest des Neuanfangs. Jedes Jahr am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Widder feiern wir Ostern. Das Osterfest geht nicht zuletzt auf keltische Bräuche 2500 Jahre zurück: Nach der Tag- und Nachtgleiche des Frühlingsbeginns wurde mit dem Vogelfest nicht nur die Rückkehr der Zugvögel gefeiert, sondern vielmehr auch die Rückkehr des Lichtes und des Lebens. Im Germanischen steht dafür die Göttin Ostara, die dem Osterfest den Namen gab. Ostara spendet der Erde Fruchtbarkeit. ­ ­In den christlichen Glauben wurden diese Osterbräuche etwa im Jahr 700 übernommen: die Auferstehung des Christus wurde in diesem Sinne analogisiert mit der Fruchtbarkeit und Fülle der Liebe und des ewigen Lebens und evolvierte damit zum wichtigsten christlichen Fest. Die Tag- und Nachtgleiche des Frühlings und die damit verbundenen Feiern sind heute auch in vielen anderen Kulturen als Neujahrsfest das wichtigste Jahrereignis, wie z.B. im Iran, dem Geburtsland der Astrologie. ­ ­
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Spruch zum Frühlingsbeginn

Frieden beginnt damit, dass jeder von uns sich gut um den eigenen Körper und den eigenen Geist kümmert. Thich Nhat Hanh

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