Datum: 16.8.18

Fühjahr 2019

Die Fische-Zeit beginnt am Dienstag, den 19.02.19 um 00:04 Uhr und begleitet uns bis zum Frühlingsbeginn am 20. März. Sie spiegelt einerseits den Spätwinter und zugleich den Vorfrühling wieder. Das astrologische Jahr findet mit den Fischen seinen Abschluss… In dieser Zeit reinigen wir uns von weltlichem Ballast im Sinne von Stille und Rückbesinnung auf unsere Wurzeln; so hat die christliche Fastenzeit von Fasching bis Ostern begonnen und Frühjahrs-Entschlackungskuren empfehlen sich. Wie wäre es dieses Jahr mal mit einer Körperreinigung und Entschlackung oder einfach mehr Bewegung, viel Schwitzen und mehr Dehnen? Die Gesundheit wird es uns danken!

Fische sind ein bewegliches, weibliches Wasserzeichen. Die Eigenschaften der Fische sind so: intuitiv, sensibel, künstlerisch begabt, musisch begabt, liebend, glaubend, medial, phantasiereich, träumend, helfend und heilend, friedvoll und ruhig. In der neuen Astrologie steht hierfür der Planet Neptun, der für alle intuitiven geistig-spirituellen Aspekte und Rückbesinnung zu unserem geistigen Ursprung steht. Themen sind so: All-Liebe, Spiritualität, Glauben, Medialität, Intuitionskraft, Träume, Mystik, Sensibilität, Helfen und Heilen, Musik, Malerei, Stille und Friede. Im Negativen aber sicher aber auch (und da gibt es gerade eine Menge davon…) Lüge, Verwirrung, Verblendung, einerseits Materieglauben oder auch Abhängigkeit von Glaubensrichtungen. Diese Lügen und Verwirrungen gehören leider momentan auch in vielen Ländern zum politischen Alltagsgeschäft. – Machen wir zumindest in unserem persönlichen Umfeld das Beste draus!

Wird die Fische-Energie im Übermaß ausgelebt, sind wir oft wie ein psychischer Schwamm, der alles in sich aufsaugt oder wir sind nicht geerdet, selbstaufgebend, süchtig, entfliehen der Realität, sind unkonzentriert, vielleicht sogar Märtyrer oder Opfer… Mangelt es uns an Fische-Energie, dann zeigen wir das durch eine fehlende Hinwendung zu anderen, wir können nicht vergeben, sind hart zu uns oder der Welt, traumlos und ohne spirituelle Anbindung. In positiver Weise ist Fische-Energie einfühlsam, intuitiv, gelassen, entspannt, phantasievoll, mystisch, sanft, demütig, sensibel, romantisch, inspiriert, idealistisch, anpassungsfähig und hingebungsvoll. In der Fische-Zeit ist es leicht, uns in diesen Dingen zu üben. Viel Freude dabei!

Die aktuelle Zeitqualität Sonne in Fische

Wenn sich die Sonne in das Sternzeichen Fische am Dienstag, den 19.02.19 um 00:04 Uhr bewegt, befinden sich viele Planeten in harmonischen Aspekten zueinander. Neben der Sonne sind zudem Neptun in Konjunktion zu Merkur in den Fischen (in Haus 4) und diese im Sextil zu Venus in Konjunktion zu Saturn im Steinbock (in Haus 3). Die Sehnsucht und Suche nach innerer und auch geistiger Heimat und Struktur kann ein großes Thema sein, sowie die kommunikative Suche auf dem Weg dahin. Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Was sind meine Aufgaben? Dies können wichtige Fragen sein. Lernen wir auf unsere intuitive Seite zu hören und zu vertrauen, können wir auch die Antworten in diesem Sinne generieren, wenn wir das gerne forcieren und manifestieren wollen. Die Zeit ist dafür günstig (Sonne im Trigon zu Mars / Uranus in Haus 6). Jupiter im Schützen (in Haus 2) im Trigon zu Mond im Löwen sowie im Sextil zu Lilith im Wassermann (am IC) kann im emotional kraftvollen Sinne Visionen und Ziele stimulieren. Das könnte eine gute Vorbereitung in Richtung Eintritt der Sonne in das Sternzeichen Widder am 20.03. sein; eine Zeit, in der mit den wieder länger werdenden Tagen nach der Tagundnachtgleiche die Energie da ist, unsere inneren Wünsche in die Realität zu bringen. So können wir also im „Fischemonat“ anpeilen, uns nicht in Träumen und Wirren zu verlieren oder zu wenig Vertrauen zu generieren, sondern unsere vielfältigen intuitiven Kräfte zu nutzen, um unsere Wünsche und Ziele im Verlaufe der nächsten Wochen in die Manifestation zu bringen. Uns allen gutes Gelingen dabei!

Datum: 14.2.2019

Langsamläufer und ihre Themen in Frühjar 2019

Jupiter, der Planet der Fülle, Weisheit und Macht, befindet sich seit dem 09. November in seinem Heimatzeichen Schütze. Dort verweilt er bis zum 02. Dezember 2019. So könnte momentan eine gute Zeit sein, Visionen und Ziele innerlich zu formen und zielorientiert vorzugehen. Unerlöst ausgelebt könnte allerdings auch eine Neigung erwachsen, Besitz- oder Machtansprüche zu forcieren; erlöst erlebt entdecken wir unsere Ziele und Visionen, die Glück, Segen und Weisheit im Innen und Außen bedeuten. Vielleicht bedeutet es auch, dass leichter neue Lösungen für die Baustellen dieser Welt gefunden werden können…

Saturn, der für Strukturen, Verantwortung und die staatliche Ordnung firmiert, befindet sich seit 21.12.17 im Erdzeichen Steinbock. Damit bekamen administrative Aspekte stattlicher Ordnung eine wichtige Relevanz. Damit einhergehen können auch autoritäre Systeme, die ihre Macht durch Kontrolle und der Bescheidung von Freiheiten stetig sichern. Erlöst Saturn in Steinbock zu leben würde bedeuten, gute Strukturen zu etablieren, die das Zusammenleben von Menschen vereinfachen und bereichern. Bis März 2020 wird Saturn im Steinbock bleiben, wie auch nochmals Juli bis Dezember 2020. Im Januar 2020 trifft er auf Pluto im Steinbock. Hier könnte ein gesellschaftliches Aufräumen mit dem Ringen um Macht anstehen, besonders in politischer und finanzieller Hinsicht. Wir selbst können diese Zeitqualität gut nutzen, um unserer Leben in eine gute Struktur zu bringen!

Cheiron befand sich seit April 2010 in den Fischen und wechselte erstmals im März / April 2018 ins aktivere Zeichen Widder, war zwischendrin nochmals rückläufig und wird jetzt ab 18.02.19 im Widder sein. Damit können neue Wunden geschaffen werden, aber auch aktiv heilen. Wir sind also inmitten einer Zeit, in der wir die Worte Selbstliebe und Selbstannahme gerne verinnerlichen können, um ab sofort wieder aktiv Themen der Heilung voranzubringen. 2019 ist ein gutes Jahr, um im Sinne des Ganz- und Heilwerdens voran zu kommen!

Uranus als Planet der Erneuerung befindet sich seit 2011/12 im Feuer-Zeichen Widder. Jetzt ab 06. März 2019 befindet er sich endgültig bis 2025 im Stier. Uranus fordert aus geistiger Sicht im Idealfall Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben, Freiheit im Geistesleben und Gleichheit vor dem Gesetz heraus. In Zeiten mit Uranus im Stier geht es meist darum, neue Initiativen weiterzuführen und zu konsolidieren; im schlechtesten Falle könnten sich auch autoritäre Regimes festsetzen, insbesondere mit der Unterstützung von Pluto und Saturn im Steinbock. Wir können uns jetzt überlegen, welche positiven Fundamente wir mit Uranus in Stier leben möchten und die Zeit gleichzeitig für eine innere und äußere Erneuerung nutzen! Sind wir herzensoffen im Austausch mit anderen Menschen und fördern und stützen andere Menschen, werden wir selbst auch in diesem Sinne Früchte ernten…

Neptun, der für Sehnsucht nach Idealen steht, befindet sich seit 2012 und noch bis 2025 im Zeichen Fische. Phantasie und Idealismus sind wichtig, allerdings sollte auch der Versuch unternommen werden, Träume oder Ahnungen intuitiv in reale Strukturen im positiven Sinne einzupassen…

Pluto befindet sich seit 2009 im Zeichen Steinbock und verweilt hier noch bis 2023. Pluto steht nach unseren Erfahrungen erlöst für Herzensgüte, unerlöst aber auch für Macht- und Ohnmachtssituationen. Mit Pluto im Steinbock können sich Machtansprüche festsetzen; erlöst würden wir im Sinne von Offenheit und Güte anderen gegenüber handeln, weil wir selbst im Vertrauen sind, dass alles gut wird. Wir haben letztendlich immer selbst die Wahl, so oder so zu verfahren und sind frei, uns für das Positive und Herzliche zu entscheiden. Ein offenes Herz und Herzensmut können helfen, Berge zu versetzen!

 

Was bisher geschah.......

Das aktuelle Horoskop zum Eintritt der Sonne in die Jungfrau am Donnerstag, den 23. August 2018 um 06.10 Uhr mit stolzer Löwe-Betonung (Aszendent, Merkur, aufsteigender Mondknoten) präsentiert vortrefflich die neue Uranus-in-Stier-Energie (Uranus auf 2,27° Stier) mit Trigon zur Jungfrau-Sonne auf 0° und auch Saturn auf 2,42° in Steinbock. Uranus ist ja nach seiner siebenjährigen Reise durch das Widder-Zeichen am 15. Mai ins Zeichen Stier getreten. Nach Claude Weiss (in Astrologie Heute Nr. 194, S. 38) steht Uranus in Widder mit Eroberungen, Heldenkult und Alleinherrschaft in Zusammenhang, während Uranus in Stier der Konsolidierung und Festigung des Erreichten entspricht und gleichzeitig mit Handelsmonopolen, Zöllen und anderen Möglichkeiten Bestrebungen erfolgen, Einnahmen zu generieren und Besitzverhältnisse zu zementieren. Da Uranus nochmals am 15. November zurück ins Widder-Zeichen wandert, sind die aggressiveren Uranus-in-Widder-Themen noch nicht ganz durch; erst ab 06. März 2019 wird sich Uranus endgültig im besitzstandssuchenden Stier befinden bis Juli 2025 (dann nochmals November 2025 bis April 2026). Diese aktuelle Situation erinnert interessanterweise an die astronomischen Konstellationen, als 1851 zu Beginn von Uranus in Stier Louis Napoleon Bonaparte im Staatsstreich vom 02. Dezember 1851 die Nationalversammlung auflöste und sich am 02. Dezember 1852 absolutistisch zum Kaiser krönen ließ. Uranus lief wiederum 84 Jahre später am 06. Juni 1934 in den Stier und quasi kopierten sich diese Ereignisse. Hitler kam nach der Weltwirtschaftskrise wie Napoleon mit Uranus in Widder 1933 an die Macht und wenige Wochen nach dem Eintritt von Uranus in den Stier entledigte er sich am 30. Juni 1934 einigen Widersachern wie Ernst Röhm in der „Nacht der langen Messer“. Ferner stellte die Deutsche Reichsbank die Reparationszahlungen an das Ausland am 14. Juni ein, der österreichische Reichskanzler Dollfuss wurde am 25. Juli von Nationalsozialisten ermordet und vor allem verstirbt Hitlers Widersacher Reichspräsident Hindenburg am 02. August 1934. Hitler ließ sich schließlich im Nachhinein als Reichskanzler und Reichspräsident in Personalunion per Volksentscheid am 19. August 1934 vom Volk bestätigen und nannte sich folgend „Führer und Reichskanzler“. Hitlers Glückssträhne mit Uranus in Stier hielt bis 1942 an, bevor sich Uranus aus dem Stier in den Zwilling aufmachte. Die Folgen für Deutschland und die Welt waren desaströs. Auch in diesen Monaten mag es viele absolutistische Herrscher oder Diktatoren geben, die Napoleons oder Hitlers Nachfolge antreten könnten, hoffentlich sind wir heute aber gesetztere und liebevollere Menschen, die ein solches Spiel durchschauen. Umbrüche könnten aber dennoch nicht ausbleiben: Mit Saturn und Pluto im Steinbock und Uranus in Stier mag jetzt eine Periode naheliegen, in welcher ein gesellschaftlich und politisch resolutes Aufräumen ansteht und die Macht neu verteilt wird, möglicherweise aber nicht zwingend zum Gewinn aller… Wir können uns aber zumindest persönlich bemühen, mit Weitsicht und Verantwortung zu handeln; manchmal entsteht dann im großen Ganzen nicht ganz so viel Chaos…
Mitte April wanderte der „Heilerasteroid“ Cheiron aus den Fischen in den Widder; so ist es jetzt an der Zeit, einen Neubeginn in Heilungsdingen zu initiieren! Wenn Cheiron Ende September für einige Monate nochmals ins Zeichen Fische zurück wandert, können wir nochmals gut daran arbeiten, Samenkörner der Selbstliebe und des Verzeihens zu legen, um ab Mitte Februar den Schwung des nun initiativen Cheiron (in Widder) mit in die neue Zeit zu tragen! Mit neuer Macht verantwortlich im innen und außen umzugehen, bleibt ja im Grunde unsere segensreiche Aufgabe…

Veränderung in Bezug auf die Sonne-Mondkonstellationen mag auch deswegen in der Luft liegen, weil am 13. Juli sowie am 11. August dieses Jahr zwei Sonnenfinsternisse vorliegen. Doppelt auftretende Sonnenfinsternisse tragen nach den astrologischen Erfahrungen oft den Charakter des kollektiven Loslassens in sich; ein neuer Zyklus beginnt… Und deswegen ist es auch Zeit, sich neu zu zeigen… Ferner ging der Schwarzmondaspekt Lilith am 06. August in den Wassermann und bleibt dort bis 03. Mai 2019: Beziehungen, Geschlechterfragen, Machtverhältnisse und kreative Herangehensweisen mögen sich jetzt neu ordnen…
Datum: 21.6.2018

Sommesonnenwende 2018

Mit der Sommersonnenwende feiern wir den längsten Tag des Jahres mit dem Sonnenhöchststand auf der nördlichen Halbkugel.
Die Erde hat komplett „ausgeatmet“ und – bevor die Erde wieder langsam beginnt „einzuatmen“ – kehrt für eine Weile eine ungewisse Stille ein… Das üppige Kleid der Natur erstarrt geradezu für einen Moment in seiner vollen Pracht; selbst die Vögel halten inne und beginnen, ihre Gesänge einzustellen… Der Sommer ist da; und dennoch ist dieser Zeitpunkt ein bisschen ein sentimentaler Wendepunkt zum Innehalten und gleichzeitig der Beginn des Krebs-Monats. Hier ist Ankommen und das Finden unserer eigenen inneren Heimat wichtig: uns also ganz in uns selbst zu ruhen bzw. im Vertrauen mit mir und der Welt zu sein. Wir schaffen das vielleicht nicht immer; umso wichtiger ist es, daran zu arbeiten und uns diesen Platz auch bewusst einzufordern. Manchmal hilft ein aufeinander Zugehen und ein kreativer Umgang mit den Dingen, manchmal auch Besinnung und Entspannung. Der Hochsommer lädt ja genau dazu ein… Möge das uns gut gelingen !

Mondphasen

28.06.2018, 06:57 h (Donnerstag): Mond Opposition Sonne (Vollmond), Mond in Steinbock
13.07.2018, 04:49 h (Freitag): Mond Konjunktion Sonne (Neumond), Mond in Krebs
27.07.2018, 22:22 h (Freitag): Mond Opposition Sonne (Vollmond), Mond in Wassermann (totale Mondfinsternis)
11.08.2018, 12:00 h (Samstag): Mond Konjunktion Sonne (Neumond) Mond in Löwe

Sonne in Krebs


Mit dem Ende des Frühlings wandert die Sonne am Donnerstag, den 21.06.2018 um 12:07 Uhr aus dem beweglichen Luftzeichen Zwilling in das kardinale, weibliche Wasserzeichen Krebs (21. Juni bis 22. Juli).
Die Krebszeit spiegelt diesen Frühsommer wieder. Der zeitige Sommer zeigt sich schwanger und tragend: geschütztes, üppiges, ungebremstes Wachstum schafft die Voraussetzung, im Herbst eine reiche Ernte einfahren zu können. Johanni, die Sommersonnenwende am 21. Juni, spiegelt die größtmögliche Lichtfülle und das grundlegendste Wachstumsprinzip wieder. Der Sonnenhöchststand geht mit einer größtmöglichen Wachstumsfülle einher. Die im Frühling neugeborenen Tiere erleben Geborgenheit und werden erwachsen. Umfassendes Wachstum lässt alles heranreifen und gedeihen.
Das Zeichen Krebs hat zu tun mit urweiblichen Themen wie Emotionen, Hingabe, Mütterlichkeit und innere Heimat, die uns alle angehen. Eine innere Heimat zu haben und zu finden ist ein wichtiges Ziel des Krebses und gleichzeitig ein Synonym für innere Heimat und Urvertrauen. Egal wo ich bin und was ich mache, geborgen und getragen in mir selbst zu ruhen, das ist eine wichtige Voraussetzung zur Meisterschaft der Krebs-Aspekte. Geborgenheit und Urvertrauen ist die gesunde Basis jeglichen Wachstums auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene.
Stichworte des zum Krebs gehörenden Mondes sind: das mütterlich-weibliche Prinzip, Gefühle, Unterbewusstsein, Familie, Seele, Vergangenheit, Kindheit, Wachstum, Instinkte, Rhythmen. Es geht darum, die eigenen Gefühle zu spüren und ihnen vertrauen zu können. Sind wir nicht im Vertrauen, so kann das bedeuten, dass wir unsere Gefühle nicht zeigen, uns nicht geborgen fühlen oder launenhaft sind. Im positiv erlösten Fall geht es um die Integrität von Denken, Fühlen und Handeln. Unser Gefühle repräsentierende Mond verbindet im idealen Sinne Denken und Handeln. So sind auch alle rhythmisch angelegten Lebensprozesse in uns gesund und wir haben damit eine gute Grundlage für unsere körperlichen, seelischen und geistigen Aktivitäten – so wir befinden uns im Einklang mit uns und der Welt.
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"Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt"
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin. Quelle: Aphorismen, 1911

Was war weltpolitisch los, als Uranus das letzte Mal in den Stier gewandert ist?

Zum ersten Ingress am 06.06.1934 beschloss Hitler die dreifache Aufrüstung der Reichswehr, zum endgültigen Ingress von Uranus in Stier am 28.03.1935 erschien Leni Riefenstahls Film „Triumph des Willens“, ein Propagandafilm über Nürnberger Reichsparteitag 1934. Kurz zuvor wurden von den Nationalsozialisten die Versailler Verträge gekündigt und die Außenpolitik auf Aggression und Eroberung ausgerichtet. 84 Jahre vorher mit dem vorhergehenden Ingress von Uranus in Stier eröffnete übrigens Königin Victoria die erste Weltausstellung in London und Napoleon wurde zum Diktator ernannt… Macht und Wirtschaft waren auch hier die dominierenden Themen…

Die Welt mit „großen“ Playern wie Trump, Putin, Erdogan, Xi Yinping, Netanjahu, Chamene’i, oder Al Asad lässt nicht in unbedingter Weise an eine Entspannungspolitik in den nächsten Jahren denken… Auch heute könnten wieder Besitzstände mit eiserner Faust wirtschaftlich und kriegerisch nach innen und außen ohne Rücksicht auf Verluste verteidigt werden. Das lässt nichts Gutes erwarten; auch der aufgeblähte Finanzmarkt wird die nächsten Jahre unsicher bleiben. Aktien sind möglicherweise nicht die richtige Form von Investment, erst in ein paar Jahren könnte das dann wieder anders aussehen…

Die positive Form Uranus in Stier zu leben
Eine erlöste Form und positive Ausprägung von Uranus in Stier könnte sich jedoch auch anders anfühlen: Uranus, der männliche, „himmlische“ Archetypus kommt herab und „befruchtet“ den weiblichen Archetypus Stier, so die Essenz der griechischen Sage: Daraus entsteht eine neue Welt voller neuer und tragfähiger Ideen, von Inspiration und Entdeckungen. Uranus gehört zum Wassermann; er läutet unter anderen Konstellationen ein neues „luftiges“ Zeitalter der Informationstechnik, des Networkings und des Miteinanders ein. Das Festhalten an alten Stereotypen und alter Schwerindustrie gibt Anlass zur Sorge, besser sollten wir uns neuen ökologischen und regenerativen Ideen und sozialen Möglichkeiten des Miteinanders öffnen. Schaffen wir das als Gesellschafft nicht, sollten wir uns wenigstens diese Offenheit im persönlichen Miteinander bewahren…

Sonne in Stier

Seit Freitag, den 20.04.2018 um 05.12 Uhr befinden wir uns in der Hochphase des Frühlings im Tierkreiszeichen Stier. Der Frühlingsaufbruch und der Neubeginn der Widder-Zeit werden auf diese Weise verfestigt und konsolidiert. Mit dem weiblich-passive Prinzip des Stieres werden – passend zum chaldäischen Venusjahr – Themen wie Genuss, Sinnlichkeit, Hingabe, Erotik, Naturverbundenheit, Verwurzelung und Materie wichtig, zudem können wir in dieser Zeit Erdung sowie Geduld gut lernen. Für mangelhaft ausgeprägte Stier-Eigenschaften stehen beispielsweise Ungeduld oder Gefühlskälte, für Übermäßige Sturheit, materielle Überfixierung. Vielleicht möchten wir in diesem Sinne zum eigenen wirtschaftlichen Vorteil die eigenen Pfründen verteidigen? Nachhaltig und glücklich wird aber erst mit dem Ausgleich der Interessen aller Menschen untereinander und miteinander…

Sonne in Fische

Am Montag, den 21.05.2018 um 04.15 Uhr wandert schließlich die Sonne im letzten Drittel des Frühlings aus dem Tierkreiszeichen Stier in den Zwilling. Die Konsolidierung der Stier-Zeit wandelt sich in diesem Monat in eine kommunikative Offenheit und öffnet von der Zeitqualität her den Raum für Austausch. Zwilling ist ein bewegliches, männliches Luftzeichen. Die zu entwickelnden Eigenschaften der Zwillinge sind in diesem Sinne aktives aufeinander zugehen im Sinne von kommunizieren und verbinden. Vielseitigkeit ist ihre Eigenschaft. Unbeständigkeit oder die Verweigerung von Kommunikation könnten hier Schattenseiten sein… Je mehr wir miteinander kommunizieren und reden und uns untereinander kennen lernen, desto mehr Menschlichkeit wird am Ende sein!
Aufmerksam machen möchte ich an dieser Stelle auf die Website https://www.gapminder.org/dollar-street/matrix… Menschen und Familien auf der ganzen Welt haben überall dieselben Sorgen, warum also streiten? Hass, Gewalt und Ausgrenzung bringen nichts. Die Unterdrückung der Ärmsten bringt ebenso wenig; im Gegenteil, das macht alles noch viel schlimmer (siehe www.gapminder.org; werden die Ärmsten unterstützt, stoppt das unser Bevölkerungswachstum…)... Je mehr wir miteinander kommunizieren und Verständnis füreinander erfahren, desto besser für uns Menschen

Datum: 21.3.2018

Aktuelles zum Frühlingsbeginn

Nach dem alten chaldäischen Kalender beginnt mit der Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche 2018 jetzt ein Venusjahr. Das letztjährige Sonnenjahr stand für die Identität einzelner Menschen oder auch ganzer Völker oder Organisationen, sich lichtvoll und positiv zu zeigen und Führung zu übernehmen. Im Übermaß stand die Sonne jedoch auch für Stolz oder autoritäres Handeln; davon haben wir im letzten Jahr durchaus leider auch viel gesehen... Jetzt starten wir also in ein Venusjahr, welche für Hingabe, Mitgefühl, Erotik, Sinnlichkeit, Natur, Materie und Erdverbundenheit steht. Demnach könnte, trotzdem das Finanzsystem künstlich aufgepumpt wurde, eine Grundstabilität im Bereich Finanzen und Wirtschaft ein weiteres Jahr bestehen bleiben, denn Menschen könnten verstärkt und weiter den Drang haben, zu konsumieren. Im Positiven könnten sich auch freundlichere und empathische Töne in der Politik, Wirtschaft und vor allem im Miteinander der Menschen durchsetzen. Die Orientierung an der Venus böte dazu eine gute Vorlage… Geldgier (z.B. Debatten um Schutzzölle), Konsumorgien, materielle Überfixierung oder sexistische Orientierungen könnten allerdings auch gerade die Schattenseiten sein, die teilweise vielleicht aber auch aufgearbeitet werden wollen. Die # me too – Debatte ist ein Spiegel dessen. Die folgenden Jahre nach dem chaldäischen Kalender stehen unter dem Einfluss der Regenten Merkur (2019/20), Mond (2020/21) und Saturn (2021/22). Dann mag es vermehrt zu Bewegungen und Austausch in jeglicher Richtung kommen (Merkur), einer folgenden Neuorganisationen mit vielen emotionalen Hoch und Tiefs (Mond) und schließlich zur Neustrukturierung einer neuen Zeitepoche (Saturn). Mögen alle Menschen zu jeder Zeit geliebt und gesegnet sein!

Feste und Bräuche im Frühling

Das Suchen der Eier an Ostern entspricht dem Wiederfinden der Fruchtbarkeit. Das Osterfest (01.04.18) ist ein Fest des Neuanfangs. Jedes Jahr am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Widder feiern wir Ostern. Das Osterfest geht nicht zuletzt auf keltische Bräuche 2500 Jahre zurück:
Das Suchen der Eier an Ostern entspricht dem Wiederfinden der Fruchtbarkeit. Das Osterfest (01.04.18) ist ein Fest des Neuanfangs. Jedes Jahr am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Widder feiern wir Ostern. Das Osterfest geht nicht zuletzt auf keltische Bräuche 2500 Jahre zurück: Nach der Tag- und Nachtgleiche des Frühlingsbeginns wurde mit dem Vogelfest nicht nur die Rückkehr der Zugvögel gefeiert, sondern vielmehr auch die Rückkehr des Lichtes und des Lebens. Im Germanischen steht dafür die Göttin Ostara, die dem Osterfest den Namen gab. Ostara spendet der Erde Fruchtbarkeit. ­ ­In den christlichen Glauben wurden diese Osterbräuche etwa im Jahr 700 übernommen: die Auferstehung des Christus wurde in diesem Sinne analogisiert mit der Fruchtbarkeit und Fülle der Liebe und des ewigen Lebens und evolvierte damit zum wichtigsten christlichen Fest. Die Tag- und Nachtgleiche des Frühlings und die damit verbundenen Feiern sind heute auch in vielen anderen Kulturen als Neujahrsfest das wichtigste Jahrereignis, wie z.B. im Iran, dem Geburtsland der Astrologie. ­ ­
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Spruch zum Frühlingsbeginn

Frieden beginnt damit, dass jeder von uns sich gut um den eigenen Körper und den eigenen Geist kümmert. Thich Nhat Hanh

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