Das Mondenjahr 2020

Am 12. Januar 2020 findet die epochale Dreifachkonjunktion von Pluto, Saturn und Jupiter im Steinbockzeichen auf 22,46 Grad statt.

Pluto und Saturn standen zuletzt 1982 in Konjunktion in der Waage auf 27,35 Grad, das war damals ein Neubeginn in eine mediale-vernetzte Welt, E-mail und in das Internet.

2001 befanden sich schließlich Pluto und Saturn in Opposition, als das World Trade Center in Schutt und Asche brach, ein Bewusstsein des Terrorismus in die Welt kam und erste Antipathien zur globalisierten Welt deutlich wurden.

2009/10 standen beide im abnehmenden Quadrat – die große Rezession erreichte ihren Höhepunkt. Diese abnehmende Entwicklung setzte sich fort bis zum Durchgang der beiden Langsamläufer zur heraufziehenden Konjunktion im Steinbock. Ein alter Zyklus von Pluto und Saturn geht jetzt zu Ende und ein neuer, 33 Jahre dauernder (bis 2053/54) beginnt.

Was wird sich wandeln? Wie wird dieser Neubeginn aussehen?

Was verbirgt sich hinter diesem herausfordernden Reset-Knopf? Pluto steht für den natürlichen und ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.

Unerlöst steht Pluto für Krisen, Tod, Macht, Fanatismus, Überwachung, Gewalt, Zerstörung oder Ohnmacht (Kriege, Unterdrückung, diktatorische oder populistische Staaten), erlöst für Herzensoffenheit, Verständnis und Herzensmut (Vision einer neuen gerechten Welt, Respekt vor allen Menschen und Lebewesen oder unserer Umwelt). Im Erdzeichen Steinbock möchten diese Ideen manifestiert oder festgeschrieben werden.

Wir haben die Wahl! Die positive Idee für uns selbst und unsere Mitmenschen wäre gute Grundlagen für Herzensmut, Mitmenschlichkeit und Respekt vor uns selbst und allen anderen Lebewesen zu definieren und auch solche Prozesse und Gesetze zu initiieren...

Saturn in seinem Heimatzeichen Steinbock steht für Disziplin, Klarheit, Ordnung, Strukturen, Konzentration, Abgrenzung und auch Erkenntnis sowie Überblick ganzheitlicher Zusammenhänge.

In negativer Auslösung kann die Konjunktion mit Pluto diktatorische und gewaltsame Kontrollsituationen festschreiben. Positiv erlebt gibt uns Saturn zusätzliche Energie an die Hand, für Klarheit, Sicherheit, Ausdauer, Zuverlässigkeit und Verantwortung für uns selbst und die Welt einzustehen, denn wir müssen einiges ändern, wenn wir langfristig in Harmonie mit uns selbst und in der Welt leben möchten.

Saturn im Steinbock in Konjunktion zu Pluto ist eine Einladung, unser Herz zu öffnen – und so können wunderbare Transformationsprozesse in die Welt kommen.

Es fragt sich nur, in wie weit diese Ideen sich manifestieren können und Gehör finden – denn der Populismus und absolutistische Tendenzen sind in diesen Tagen noch immer mächtig und kräftig. Dann könnte die alte Volksweisheit zutreffen – „wer nicht hören will, der muss fühlen“. Den Gesetzen der Heilung und der Liebe kann niemand aus dem Weg gehen, weder Aktienmärkte, noch Volkswirtschaften, noch wir selbst als individuelle Menschen…

Der dritte im Bunde in Konjunktion mit Pluto und Saturn ist

Jupiter. Er steht im Negativen für Übertreibung und Maßlosigkeit, aber in positiver Sichtweise im irdischen Steinbockzeichen hilft er uns, weisheitsvolle Strukturen, Kraft, Glück, Segen, Weisheit und Fülle in uns und um uns herum zu lancieren

, sobald wir ein offenes Herz zeigen.

Jupiter ist die kosmische Einladung, sich der Welt zu öffnen.

Die Menschen wollen Veränderungen und erhöhen Ihre Forderungen mit Pluto im Steinbock an die Entscheidungstragenden, Wirtschaft und Umweltpolitik umzustrukturieren (umweltbezogene, soziale und politische Reformatoren). Die Verantwortlichen wollen das aber nicht immer und versuchen ihrerseits, ihre Forderungen und Besitzverhältnisse zu konservieren oder gar auf Machtsystemen basierend auszubauen (totalitäre, diktatorische, autokratische oder populistische Systeme und Staaten). Möglicherweise kommt dieser Gegensatz nicht ohne Heilungskrisen aus…

Pünktlich zur Wintersonnenwende 2020 werden wir sicherlich Genaues wissen, wenn ab 17. Dezember 2020 die beiden Chronokratoren („Zeitherrscher“) Jupiter und Saturn gemeinsam aus dem Steinbock in den Wassermann laufen und am 21. Dezember 2020 auf 0,29 Grad eine Konjunktion bilden. Seit 1802 fanden diese Konjunktionen in Erdzeichen statt – und jetzt zum ersten Mal seit 800 Jahren wieder in einem Luft-Zeichen.

Während Steinbock Althergebrachtes festklopft, steht Wassermann für den Aufbruch in eine neue Zeit, für neue Ideen, soziale und gemeinschaftliche Ansätze. Definitiv müssen wir umdenken lernen und uns verändern in Richtung Offenheit und in Richtung eines positiven Miteinanders, wenn wir diesen Zeitenwechsel richtig einläuten wollen… So wird es Zeit, auch uns selbst zu transformieren und zu verändern, wollen wir und authentisch aufstellen und zeigen…

Die nächste 200-jährige Ära wird sich in den Luft-Zeichen abspielen….

Die Phase des Übergangs hat mit der Wintersonnenwenden 2019 begonnen!